Landtag beschließt Ausweitung der Landarztquote in Mecklenburg-Vorpommern

Landtag beschließt Ausweitung der Landarztquote in Mecklenburg-Vorpommern

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Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern verbessern

Schwerin () – Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat die Landarztquote auf 10 Prozent angehoben und zusätzlich Vorabquoten für die Studiengänge Zahnmedizin und Pharmazie eingeführt. Das teilte Gesundheitsministerin Stefanie Drese mit.

Die Maßnahme soll dazu beitragen, mehr Ärzte und Apotheker im Land zu halten und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen zu stärken.

Drese verwies auf den dringenden Bedarf: Im Hausarztbereich seien bereits 15 Regionen in Mecklenburg-Vorpommern von Unterversorgung bedroht, in denen oft auch Fachärzte fehlten. Viele niedergelassene Ärzte erreichten in den kommenden Jahren das Ruhestandsalter, während zahlreiche Praxissitze unbesetzt blieben.

Auch bei den öffentlichen Apotheken habe sich die Zahl von 410 im Jahr 2010 auf 351 Ende 2025 reduziert.

Die Ministerin betonte, die Quotenerhöhung sei nur ein Teil der notwendigen Maßnahmen. ‚Wir müssen attraktiver werden, etwa auch bei der Ausbildung, um Studienabsolventen dafür zu begeistern, den nächsten Schritt ihrer Ausbildung an einer Klinik in unserem Land zu machen‘, sagte Drese. Die Initiative ergänze ein erst am Mittwoch beschlossenes Gesetz zur Bekämpfung der medizinischen Unterversorgung in strukturschwachen Regionen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Stefanie Drese

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Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese.

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Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern

Worum geht es in einem Satz?

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat die Landarztquote auf 10 Prozent erhöht und Vorabquoten für Zahnmedizin und Pharmazie eingeführt, um die ärztliche und pharmazeutische Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern, angesichts der drohenden Unterversorgung und dem bevorstehenden Ruhestand vieler Ärzte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

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  • Viele Ärzte erreichen Ruhestandsalter
  • Unbesetzte Praxissitze
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  • Anzahl öffentlicher Apotheken seit 2010 von 410 auf 351 gesunken
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  • Bedarf an attraktiveren Ausbildungsbedingungen betont
  • Initiative ergänzt Gesetz zur Bekämpfung medizinischer Unterversorgung in strukturschwachen Regionen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhung der Landarztquote auf 10 Prozent
  • Einführung von Vorabquoten für Zahnmedizin und Pharmazie
  • Verbesserung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen
  • Erhöhung der Anzahl von Ärzten und Apothekern im Land
  • Bekämpfung der Unterversorgung in 15 betroffenen Regionen
  • Anwerbung von Studienabsolventen für klinische Ausbildung in der Region
  • Gesetz zur Bekämpfung der medizinischen Unterversorgung beschlossen
  • Stärkung der Attraktivität der Ausbildung in der Region

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Gesundheitsministerin Stefanie Drese zitiert, die die Notwendigkeit betont, die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen zu stärken und auf die Attraktivität der Ausbildung hinzuweisen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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