Haus & Grund warnt vor Scheitern der GEG-Reform

Energiepolitik in Berlin: Dringender Reformbedarf

() – Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen über eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) warnen vor dem Scheitern und fordern und SPD zu mehr Tempo auf.

Wie die Zeitung weiter schreibt, verhandeln derzeit die Fraktionsspitzen von Union und SPD – sind dabei aber festgefahren. Ein für diese Woche geplantes Eckpunktepapier wird nun erst für „Anfang Februar“ erwartet, zitiert „Bild“ aus Koalitionskreisen.

Ein wesentlicher Knackpunkt ist demnach, dass die SPD die von der Union geforderte Abschaffung der 65-Prozent-Regel für den klimaneutralen Betrieb neuer Heizungen ablehnt. Warnecke betonte, wenn die GEG-Reform nicht bis zum 1. Juli verabschiedet sei, gelte in allen Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die umstrittene 65-Prozent-Regel.

Sie sieht vor, dass dann neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent klimaneutral betrieben werden müssen. „Die meisten Haushalte werden dann, wenn sie eine neue Heizung brauchen, nur eine Wärmepumpe oder eine sehr teure Hybridheizung einbauen können. Das ist teuer und das Gegenteil guter - und Klimapolitik“, sagte Warnecke.

Auch der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Kommunalen (VKU), Ingbert Liebing, drängt Union und SPD zu einer schnellen Einigung. Liebing sagte derselben Zeitung, es brauche „schnellstmöglich Klarheit. Alle – Bürger, Mittelstand und Kommunen – müssen planen und in die Umsetzung kommen können.“ Es sei „nicht hilfreich, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen immer wieder substanziell ändern“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fernwärme-Anschluss (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Haus & Grund, Union, SPD, Bild, Verband der Kommunalen Unternehmen (VKU)

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Verbände warnen vor dem Scheitern der Verhandlungen zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und fordern Union und SPD zu schnellem Handeln auf, da das Gesetz bis spätestens 1. Juli 2026 verabschiedet werden muss, um die umstrittene 65-Prozent-Regel zu verhindern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Festgefahrene Verhandlungen zwischen Union und SPD über das Gebäudeenergiegesetz
  • Dringlichkeit der Entscheidung aufgrund gesetzlicher Fristen
  • Ablehnung der SPD zur Abschaffung der 65-Prozent-Regel
  • Anstehende gesetzliche Anforderungen für klimaneutrale Heizungen
  • Notwendigkeit schneller Klarheit für Bürger und Unternehmen
  • Zeitdruck bis zur Verabschiedung des Gesetzes bis spätestens 1. Juli 2026
  • Bedarf an Koalitionsverhandlungen und Expertenanhörungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Verbände warnen vor Scheitern der Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)
  • Eigentümerverband Haus & Grund fordert zügige Verabschiedung bis 1. Juli 2026
  • Präsident Kai Warnecke äußert Bedenken, dass Gesetzesbeschluss bis Mitte Februar erfolgen muss
  • Verhandlungen zwischen Union und SPD sind festgefahren
  • Geplantes Eckpunktepapier verzögert sich auf Anfang Februar
  • SPD lehnt Abschaffung der 65-Prozent-Regel ab
  • Regel verlangt klimaneutralen Betrieb neuer Heizungen in Städten mit über 100.000 Einwohnern
  • VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing drängt auf schnelle Einigung für Planungssicherheit
  • Politische Rahmenbedingungen sollen stabil bleiben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Risiko des Scheiterns der GEG-Reform
  • Zeitdruck für den Gesetzgebungsprozess
  • Möglichkeit der Verzögerung bis Juli 2026
  • Fortbestehen der 65-Prozent-Regel in Städten über 100.000 Einwohnern
  • Hohe Kosten für neue Heizungen (Wärmepumpen, Hybridheizungen)
  • Fehlende Planungssicherheit für Bürger, Mittelstand und Kommunen
  • Negative Auswirkungen auf Energie- und Klimapolitik
  • Notwendigkeit schneller politischer Einigung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Präsidenten des Eigentümerverbands Haus & Grund, Kai Warnecke, zitiert. Er betont, dass das Gebäudeenergiegesetz bis spätestens zum 1. Juli 2026 in Kraft treten müsse, da die Zeit dafür sehr knapp sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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