Linke kritisiert Debatte um telefonische Krankschreibung

Gesundheitspolitik der Bundesregierung in Berlin

() – Linken-Chef Jan van Aken hat die Diskussion um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als „reine Ablenkung“ bezeichnet. „Gerade mal 0,8 bis 1,2 Prozent der Krankschreibungen erfolgen telefonisch“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). „Das ist kein Missbrauch, sondern sinnvoller Gesundheits- und Arbeitsschutz. Diese verhindert unnötige Ansteckungen und entlastet die Arztpraxen.“

Trotzdem werde so getan, „als sei diese Mini-Zahl ein riesiges Problem“, fügte er hinzu. „Eine Abschaffung ändert nichts am Kranksein, sie bringt nur noch mehr kranke in volle Praxen“, so van Aken. „Die sogenannten christlichen wollen nur davon ablenken, dass sie keine Lösungen für die großen Probleme im Land haben, wie etwa Mieten-Notstand und Bezahlbarkeitskrise. Das auf dem Rücken von kranken Menschen auszutragen, ist schäbig.“

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte zuletzt eine Überprüfung der telefonischen Krankschreibung angekündigt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linken-Chef Jan van Aken, Rheinische Post, christliche Parteien, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, CDU

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Linken-Chef Jan van Aken bezeichnet die Diskussion um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als Ablenkung von größeren Problemen und betont, dass diese Option für den Gesundheits- und Arbeitsschutz wichtig sei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion um die telefonische Krankschreibung
  • Äußerung von Jan van Aken zur Problematik
  • Geringer Anteil der telefonischen Krankschreibungen
  • Vorwurf der Ablenkung von anderen politischen Problemen
  • Ankündigung einer Überprüfung durch Bundesgesundheitsministerin

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jan van Aken bezeichnet Diskussion um telefonische Krankschreibung als Ablenkung
  • Nur 0,8 bis 1,2 Prozent der Krankschreibungen erfolgen telefonisch
  • Telefonische Krankschreibung als sinnvoller Gesundheits- und Arbeitsschutz
  • Abschaffung würde mehr kranke Menschen in Praxen bringen
  • Kritik an christlichen Parteien für fehlende Lösungen bei großen Problemen
  • Gesundheitsministerin Nina Warken kündigt Überprüfung der telefonischen Krankschreibung an

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablenkung von größeren Problemen
  • Erhöhung der Patientenzahlen in Arztpraxen
  • Keine Lösung für bestehende Gesundheitsprobleme
  • Negative Auswirkungen auf kranke Menschen
  • Potenzielle Ansteckungsgefahr erhöht

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan van Aken zitiert, der die Diskussion um die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als "reine Ablenkung" bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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