Cybersicherheit und vernetzte Fahrzeuge in Berlin
Berlin () – Mit Blick auf die wachsenden Sicherheitsrisiken durch vernetzte Autos fordert der Grünen-Fraktionsvize und stellvertretende Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz, notfalls den Ausschluss nicht vertrauenswürdiger Anbieter vom europäischen Markt. Wenn Anbieter sicherheitspolitische Risiken bergen oder als nicht vertrauenswürdig gelten, „muss diesen selbstverständlich der Zugang zum deutschen und europäischen Markt verwehrt werden“, sagte von Notz dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
Anlass ist eine neue EU-Cybersicherheitsverordnung, die EU-Tech-Kommissarin Henna Virkkunen an diesem Dienstag vorstellen will. Sie soll den Mitgliedstaaten ermöglichen, „nicht vertrauenswürdige“ Technologieanbieter von Teilen des EU-Markts auszuschließen. Ein zentraler Anwendungsbereich sind vernetzte Fahrzeuge. Nach Einschätzung von EU-Diplomaten richtet sich der Vorstoß vor allem gegen chinesische Unternehmen.
Von Notz warnte vor der besonderen Sensibilität der in Autos anfallenden Daten. Schon Bewegungsprofile seien „hoch aussagekräftig und auch missbrauchsanfällig“. Die Begehrlichkeiten von Unternehmen wie auch staatlichen Akteuren, diese Daten auszuwerten, zu Profilen zusammenzuführen und zu monetarisieren, seien „extrem groß“.
Der Vorsitzende des Kontrollgremiums, Marc Henrichmann (CDU), verwies ebenfalls auf Risiken bei vernetzten Autos. Diese stünden zwar für technologischen Fortschritt, könnten bei mangelnder Absicherung aber zur „Hintertür für ausländische Geheimdienste“ werden, sagte er der Zeitung. Henrichmann warnte jedoch vor pauschalen Verboten und plädierte für klare Sicherheitsstandards, die Vertrauen schaffen, ohne Innovationen auszubremsen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Konstantin von Notz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Konstantin von Notz, Henna Virkkunen, Marc Henrichmann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grüne, Parlamentarisches Kontrollgremium, EU, Handelsblatt, EU-Tech-Kommission, Marc Henrichmann, CDU, chinesische Unternehmen.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die genannten Orte sind: Berlin, Europa (EU).
Worum geht es in einem Satz?
Konstantin von Notz fordert, nicht vertrauenswürdige Anbieter aufgrund wachsender Sicherheitsrisiken im Bereich vernetzter Autos vom europäischen Markt auszuschließen, während er auf die Gefahr von Datenmissbrauch hinweist und sich gleichzeitig für Sicherheitsstandards einsetzt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wachsende Sicherheitsrisiken durch vernetzte Autos
- Neue EU-Cybersicherheitsverordnung
- Möglichkeit des Ausschlusses "nicht vertrauenswürdiger" Anbieter
- Sensible Daten und Bewegungsprofile in Fahrzeugen
- Begehrlichkeiten von Unternehmen und staatlichen Akteuren
- Risiken durch mangelnde Absicherung bei Technologien
- Fokus auf chinesische Unternehmen
- Aufruf zu klaren Sicherheitsstandards ohne Innovationshemmung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Konstantin von Notz fordert Ausschluss nicht vertrauenswürdiger Anbieter vom europäischen Markt
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- EU-Cybersicherheitsverordnung zur Identifikation und Ausschluss "nicht vertrauenswürdiger" Anbieter
- Vorstoß richtet sich laut EU-Diplomaten gegen chinesische Unternehmen
- Marc Henrichmann (CDU) betont Risiken bei vernetzten Autos, spricht sich gegen pauschale Verbote aus und für klare Sicherheitsstandards
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ausschluss nicht vertrauenswürdiger Anbieter vom europäischen Markt
- Verwehrung des Zugangs zum deutschen und europäischen Markt
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- Möglichkeit zur Identifikation und Ausschluss von "nicht vertrauenswürdigen" Technologieanbietern
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- Sensibilität der in Autos anfallenden Daten
- Begehrlichkeiten von Unternehmen und staatlichen Akteuren bezüglich Datenauswertung
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- Warnung vor Hintertüren für ausländische Geheimdienste
- Notwendigkeit klarer Sicherheitsstandards
- Balance zwischen Sicherheit und Innovationsförderung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Konstantin von Notz zitiert, der fordert, nicht vertrauenswürdige Anbieter vom europäischen Markt auszuschließen.
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