Grüne gegen Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes

Grüne gegen Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes

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Gesundheitspolitik in Berlin: Kritik am Cannabisgesetz

Berlin () – Die Grünen warnen vor einer schlechteren Versorgung durch die geplante Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes durch die Bundesregierung. Das Gesetz, das die Regierung vorgelegt hat, sei nicht ausgereift und stigmatisiere Patienten, da hier medizinisches Cannabis anders behandelt werde als alle anderen Medikamente, sagte Linda Heitmann, Mitglied des Gesundheitsausschusses, der „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

Die Patienten würden somit unter den Generalverdacht gestellt, Cannabis eigentlich gar nicht zu medizinischen Zwecken verschrieben bekommen zu wollen. Die Versorgung mit Medizinalcannabis werde so deutlich verschlechtert. „Eine Pflicht zu einem persönlichen Arztkontakt ist sinnvoll, sollte allerdings nicht nur bei Medizinalcannabis verschärft werden“, so Heitmann. „Aus unserer Sicht kann dies zudem auch per Videosprechstunde passieren. Wir haben daher einen entsprechenden Änderungsantrag gestellt, solche Videosprechstunden zur Verschreibung auch zu ermöglichen.“

„Es wäre zudem sinnvoller, das gesamte System der Fernverschreibung zu reformieren und sich nicht nur auf ein spezielles Medikament zu beziehen“, sagte die Grünen-Politikerin. „Auch vor dem Hintergrund, dass es zahlreiche Medikamente gibt, die deutlich gefährlicher sind und hohes Abhängigkeitspotential haben.“

Die Bundesregierung will das Medizinal-Cannabisgesetz verschärfen. Der Gesetzesentwurf wurde am Mittwoch im Gesundheitsausschuss diskutiert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind: Linda Heitmann.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Grünen, Bundesregierung, Gesundheitsausschuss, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen kritisieren die geplante Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes der Bundesregierung, da sie eine schlechtere Versorgung und Stigmatisierung der Patienten befürchten und fordern eine Reform des gesamten Systems der Fernverschreibung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes durch die Bundesregierung
  • Kritik an der Ausgereiftheit des Gesetzes
  • Stigmatisierung von Patienten
  • Unterschiedliche Behandlung von medizinischem Cannabis im Vergleich zu anderen Medikamenten
  • Generalverdacht gegenüber Patienten bezüglich des Verwendungszwecks
  • Forderung nach persönlichem Arztkontakt
  • Vorschlag zur Einbeziehung von Videosprechstunden
  • Wunsch nach Reform des gesamten Systems der Fernverschreibung
  • Hinweis auf gefährlichere Medikamente mit hohem Abhängigkeitspotential

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Grünen warnen vor einer schlechteren Versorgung durch die geplante Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes.
  • Linda Heitmann kritisiert das Gesetz als unausgereift und stigmatisierend für Patienten.
  • Patienten werden unter Generalverdacht gestellt, Cannabis nicht aus medizinischen Gründen zu nutzen.
  • Versorgung mit Medizinalcannabis werde verschlechtert.
  • Heitmann befürwortet persönliche Arztkontakte, schlägt jedoch vor, auch Videosprechstunden zu ermöglichen.
  • Forderung nach Reform des gesamten Systems der Fernverschreibung, nicht nur für Medizinalcannabis.
  • Hinweis auf die Gefährlichkeit anderer Medikamente mit hohem Abhängigkeitspotential.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schlechtere Versorgung mit Medizinalcannabis
  • Stigmatisierung von Patienten
  • Generalverdacht gegenüber Patienten
  • Verschärfung der Pflicht zu persönlichem Arztkontakt
  • Notwendigkeit zur Reform des gesamten Systems der Fernverschreibung
  • Fokus auf spezifisches Medikament anstelle gefährlicherer Medikamente

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Linda Heitmann, Mitglied des Gesundheitsausschusses der Grünen, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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