Linke kritisiert beschleunigte Beschaffung bei der Bundeswehr

Linke kritisiert beschleunigte Beschaffung bei der Bundeswehr

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Verteidigungspolitik und Rüstungsindustrie in Berlin

Berlin () – Die Linke im Bundestag reagiert mit scharfer Kritik auf das neue Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung bei der Bundeswehr. Es sei „ein großes Geschenk an die Rüstungsindustrie“, das der „Korruption Tür und Tor“ öffne, sagte Fraktionsvize Janine Wissler dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion monierte unter anderem die Erhöhung der Schwellenwerte, unterhalb derer öffentliche Auftraggeber ohne ein Vergabeverfahren Aufträge erteilen dürfen, die sogenannten Direktaufträge.

Die Werte steigen bei allgemeinen Beschaffungen für die Bundeswehr von 1.000 auf 100.000 und bei Bauleistungen von 3.000 auf 500.000 Euro. Das Gesetz soll am Donnerstag im Bundestag in zweiter und dritter Lesung beschlossen werden und danach so schnell wie möglich durch den Bundesrat.

Wissler erklärte, wegen der Bereichsausnahme der Rüstungsausgaben von der Schuldenbremse komme dem neuen Gesetz „eine extrem hohe Bedeutung zu“. Zusammen mit dem Vergabebeschleunigungsgesetz, das in der Koalition noch verhandelt werde und auch auf weitgehende Deregulierungen bei der öffentlichen Vergabe ziele, „tritt an die Stelle der bisherigen Rotstiftpolitik bei öffentlichen Ausgaben nun eine Blanko-Scheck-Mentalität“. Es sei höchst fraglich, ob die Beschaffungsstellen der öffentlichen Verwaltung dem gewachsen seien, sagte Wissler dem RND.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Kriegsschiffe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Janine Wissler

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Bundestag, Rüstungsindustrie, Korruption, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesrat, Vergabebeschleunigungsgesetz, öffentliche Verwaltung

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Bundestag, Bundesrat.

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke im Bundestag kritisiert scharf das neue Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr, das als Geschenk an die Rüstungsindustrie angesehen wird und Korruption Tür und Tor öffne.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Neues Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung bei der Bundeswehr
  • Kritik der Linken im Bundestag
  • Erhöhung der Schwellenwerte für Direktaufträge
  • Bereichsausnahme der Rüstungsausgaben von der Schuldenbremse
  • Politische Agenda zur Deregulierung der öffentlichen Vergabe
  • Bedenken bezüglich der Handlungsfähigkeit der Beschaffungsstellen der öffentlichen Verwaltung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Linke im Bundestag übt scharfe Kritik am neuen Gesetz zur Bundeswehr
  • Fraktionsvize Janine Wissler bezeichnet das Gesetz als "Geschenk an die Rüstungsindustrie"
  • Warnung vor möglichen Korruptionsrisiken
  • Erhöhung der Schwellenwerte für Direktaufträge (von 1.000 auf 100.000 Euro, bei Bauleistungen von 3.000 auf 500.000 Euro)
  • Gesetz soll zeitnah im Bundestag beschlossen und im Bundesrat weiterverfolgt werden
  • Wissler betont hohe Bedeutung des Gesetzes durch Ausnahmeregelung von der Schuldenbremse
  • Kritisiert Übergang von "Rotstiftpolitik" zu "Blanko-Scheck-Mentalität" bei öffentlichen Ausgaben
  • Fragen zur Fähigkeit der Beschaffungsstellen der öffentlichen Verwaltung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Scharfe Kritik von der Linken im Bundestag
  • Geschenk an die Rüstungsindustrie
  • Eröffnung von Korruption
  • Erhöhung der Schwellenwerte für Direktaufträge
  • Hohe Bedeutung des neuen Gesetzes durch Rüstungsausgaben-Ausnahme von der Schuldenbremse
  • Blanko-Scheck-Mentalität bei öffentlichen Ausgaben
  • Fragwürdigkeit der Handlungsfähigkeit der Beschaffungsstellen der öffentlichen Verwaltung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Fraktionsvize Janine Wissler äußert sich kritisch zum neuen Gesetz und bezeichnet es als "ein großes Geschenk an die Rüstungsindustrie".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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