SPD fordert deutsches Engagement gegen Internetsperre in Iran

Außenpolitik Deutschlands im Iran-Konflikt

() – Die SPD-Bundestagsfraktion sieht die Bundesregierung in der Pflicht, den Demonstrierenden in Iran Zugang zum zu verschaffen.

„Die Bundesregierung wird aufgefordert, diplomatische und technische Initiativen zu ergreifen, die dazu beitragen, die Internetsperre in Iran zu durchbrechen“, schreiben Fraktionsvize Siemtje Möller und der außenpolitische Sprecher Adis Ahmetovic in einem Positionspapier für ihre Fraktion, über das der „Spiegel“ berichtet. „Wir müssen alles tun, damit die Demonstrierenden ihren Widerstand organisieren und sich vernetzen können“, heißt es darin.

Zudem fordern die SPD-Außenpolitiker, die iranischen Revolutionsgarden unverzüglich auf die EU-Terrorliste zu setzen. Die Revolutionsgarden seien ein zentrales der Repression sowie der Destabilisierung der Region. Auch sollten, so die Vorstellung der Außenpolitiker, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Iran weiter reduziert und Abschiebungen in das Land ausgesetzt werden. „Niemand darf in ein Land zurückgeführt werden, wenn ihm oder ihr dort Verfolgung, Folter oder der Tod drohen.“

Eine militärische oder anderweitige Intervention aus dem Ausland lehnt die SPD-Fraktion ab. „Der Weg zu einer säkularen, demokratischen Ordnung muss vom iranischen Volk selbst gestaltet werden – souverän, friedlich und ohne äußere Fremdbestimmung“, heißt es in dem .

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD-Bundestagsfraktion, Bundesregierung, Siemtje Möller, Adis Ahmetovic, der Spiegel, EU, iranische Revolutionsgarden

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Iran.

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, den Demonstrierenden im Iran den Internetzugang zu ermöglichen und die iranischen Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste zu setzen, während sie militärische Interventionen ablehnt und die Entwicklungen im Iran dem Volk überlässt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Internetzensur im Iran
  • Proteste der Bevölkerung
  • Repression durch das iranische Regime
  • Unzufriedenheit mit der politischen und wirtschaftlichen Lage
  • Unterstützung internationaler Organisationen und Staaten
  • Wunsch nach freiem Zugang zu Informationen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Bundestagsfraktion fordert von der Bundesregierung Zugang zum Internet für Demonstrierende in Iran
  • Diplomatische und technische Initiativen zur Durchbrechung der Internetsperre sollen ergriffen werden
  • Unterstützung für die Organisation und Vernetzung der Demonstrierenden
  • Forderung, iranische Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste zu setzen
  • Revolutionsgarden als Instrument der Repression und Destabilisierung
  • Reduktion wirtschaftlicher Beziehungen zu Iran gefordert
  • Abschiebungen nach Iran sollen ausgesetzt werden bei drohender Verfolgung, Folter oder Tod
  • Ablehnung militärischer oder äußerer Interventionen
  • Unterstützung für einen souveränen, friedlichen und selbstbestimmten Übergang zu Demokratie durch das iranische Volk

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zugang zum Internet für Demonstrierende in Iran
  • Diplomatische und technische Initiativen zur Umgehung der Internetsperre
  • Organisation und Vernetzung der Demonstrierenden unterstützen
  • Aufnahme der iranischen Revolutionsgarden auf die EU-Terrorliste
  • Reduzierung wirtschaftlicher Beziehungen zu Iran
  • Aussetzung von Abschiebungen in den Iran
  • Schutz vor Verfolgung, Folter oder Tod bei Rückführungen
  • Ablehnung militärischer oder anderweitiger Interventionen aus dem Ausland
  • Unterstützung einer souveränen, friedlichen und demokratischen Ordnung im Iran

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der SPD-Bundestagsfraktion zitiert, in der sie die Bundesregierung auffordert, den Demonstrierenden in Iran Zugang zum Internet zu verschaffen und diplomatische sowie technische Initiativen zu ergreifen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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