Textilindustrie in Berlin: Dialog mit Regierung
Berlin () – Der Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie erwartet von der Bundesregierung bei der Entwicklung eines neuen Textilgesetzes eine Zusammenarbeit mit den deutschen Herstellern.
Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes, Uwe Mazura, der „Rheinischen Post“ (Dienstag) und bezog sich dabei auf die Pläne von Umweltminister Carsten Schneider (SPD). Dieser will künftig die Hersteller von Fast-Fashion-Kleidung an den Entsorgungskosten beteiligen.
„Deutsche Qualitätshersteller und Modemarken pauschal für diese Abfallströme in Haftung zu nehmen, wäre ein Irrwitz“, sagte Mazura. „Wenn Hersteller zur Kasse gebeten werden sollen, dann müssen sie auch mitbestimmen, wie die sogenannte Erweiterte Herstellerverantwortung umgesetzt wird.“ Deswegen freue sich der Verband auf den Dialog mit dem Umweltminister. „Unsere Unternehmen haben nämlich das Wissen, das Know-how und die Fähigkeiten, nachhaltig und in Kreisläufen zu denken und zu handeln“, sagte Mazura. „Hier muss die Bundesregierung ihrer eigenen Industrie den Rücken stärken, anstatt dem textilen Mittelstand immer neue Hürden in den Weg zu stellen und neue Kosten zu produzieren.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Uwe Mazura, Carsten Schneider
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie, Bundesregierung, deutsche Hersteller, Uwe Mazura, Rheinische Post, Carsten Schneider, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie fordert von der Bundesregierung eine enge Zusammenarbeit mit deutschen Herstellern bei der Erstellung eines neuen Textilgesetzes, um sicherzustellen, dass diese nicht pauschal für Entsorgungskosten von Fast-Fashion-Kleidung haftbar gemacht werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erwartung von Zusammenarbeit mit der Bundesregierung
- Pläne des Umweltministers zur Entsorgungskostenbeteiligung
- Kritik an pauschaler Haftung für deutsche Hersteller
- Wunsch nach Mitbestimmung bei erweiterter Herstellerverantwortung
- Betonung auf Wissen und Fähigkeiten der Unternehmen
- Forderung nach Unterstützung der Industrie durch die Bundesregierung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Gesamtverband der Textil- und Modeindustrie erwartet Zusammenarbeit mit Bundesregierung
- Uwe Mazura äußert sich zur geplanten Beteiligung von Fast-Fashion-Herstellern an Entsorgungskosten
- Kritik an pauschaler Haftung deutscher Qualitätshersteller für Abfallströme
- Forderung nach Mitbestimmung bei Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung
- Verband freut sich auf Dialog mit Umweltminister Carsten Schneider
- Betonung der Nachhaltigkeitskompetenz der Unternehmen
- Kritik an zusätzlichen Hürden und Kosten für den textilen Mittelstand durch die Bundesregierung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erwartung einer Zusammenarbeit zwischen Bundesregierung und Herstellern
- Forderung nach Mitbestimmung der Hersteller bei Umsetzung der Herstellerverantwortung
- Dialog mit Umweltminister wird angestrebt
- Unterstützung der deutschen Industrie wird gefordert
- Kritik an zusätzlichen Hürden und Kosten für den Mittelstand
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers des Gesamtverbandes der Textil- und Modeindustrie, Uwe Mazura, zitiert, in der er die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit der Bundesregierung bei der Entwicklung eines neuen Textilgesetzes betont.
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