Gesellschaft: Obdachlosigkeit in Berlin im Winter
Berlin () – Angesichts frostiger Temperaturen in Deutschland fordert die Linke einen besseren Schutz von obdachlosen Menschen. „In einem wohlhabenden Land wie Deutschland ist es unerträglich, dass Menschen auf der Straße erfrieren, weil staatliche Institutionen ihrer Vorsorgepflicht nicht nachkommen“, sagte Sahra Mirow, Sprecherin der Linkenfraktion für soziales Wohnen, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Wegsehen ist keine politische Lösung, sondern unterlassene Hilfeleistung.“
Zudem forderte die Linken-Politikerin die Regierung auf, künftig zu erfassen, wie viele Menschen infolge von Kälte gesundheitliche Schäden erleiden oder sterben. Dass eine entsprechende Datenbasis fehle, sei „ein eklatantes Versäumnis der Bundesregierung. Nur wer das Ausmaß der Not kennt, kann gezielte Hilfsprogramme entwickeln“, sagte Mirow. Aus einer Kleinen Anfrage der Linken geht hervor, dass der Bundesregierung keine Zahlen zu kältebedingten Todesfällen bei Obdachlosen vorliegen.
Die Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Sabine Bösing, bezeichnete die Kälte für Menschen, die ohne Schutz auf der Straße leben, als „eine lebensbedrohliche Gefahr“. Es sei „leider traurige Realität, dass in jedem Winter Menschen an Unterkühlung sterben müssen“, sagte Bösing der Zeitung. Bund und Kommunen müssten sich um „ausreichend Notunterkünfte, niedrigschwellige Hilfsangebote und langfristige Lösungen gegen Obdachlosigkeit“ kümmern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gedenken für verstorbene Obdachlose (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sahra Mirow, Sabine Bösing
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linke, Sahra Mirow, Rheinische Post, Bundesregierung, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Sabine Bösing
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke fordert angesichts der frostigen Temperaturen in Deutschland besseren Schutz für obdachlose Menschen und kritisiert, dass die Regierung keine Daten zu kältebedingten Todesfällen erfasst, während Experten auf die lebensbedrohliche Gefahr durch die Kälte hinweisen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Frostige Temperaturen in Deutschland
- Forderung nach besserem Schutz für obdachlose Menschen
- Unzureichende Vorsorgepflicht der staatlichen Institutionen
- Mangel an Daten zu kältebedingten Todesfällen bei Obdachlosen
- Lebensbedrohliche Gefahr für obdachlose Menschen ohne Schutz
- Notwendigkeit ausreichender Notunterkünfte und Hilfsangebote
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Linke fordert besseren Schutz obdachloser Menschen bei frostigen Temperaturen
- Sahra Mirow bezeichnete aktuelle Situation als unerträglich
- Wegsehen wird als unterlassene Hilfeleistung kritisiert
- Forderung nach Erfassung von kältebedingten gesundheitlichen Schäden und Todesfällen
- Fehlende Datenbasis wird als Versäumnis der Bundesregierung bezeichnet
- Sabine Bösing warnt vor lebensbedrohlicher Gefahr für Obdachlose in der Kälte
- Notwendigkeit von Notunterkünften und langfristigen Lösungen gegen Obdachlosigkeit betont
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Besserer Schutz für obdachlose Menschen gefordert
- Versäumnis der Bundesregierung bei der Datenerfassung
- Fehlende Zahlen zu kältebedingten Todesfällen
- Gesundheitliche Schäden durch Kälte
- Lebensbedrohliche Gefahr für Obdachlose
- Notwendigkeit ausreichender Notunterkünfte
- Nachfrage nach niedrigschwelligen Hilfsangeboten
- Bedarf langfristiger Lösungen gegen Obdachlosigkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sahra Mirow, der Sprecherin der Linkenfraktion für soziales Wohnen, sowie von Sabine Bösing, der Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, zitiert.
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