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Linke fordert Recht auf Wohnen im Grundgesetz
Berlin () – Anlässlich des bundesweiten Tags der wohnungslosen Menschen an diesem Donnerstag hat der Vorsitzende der Linkspartei, Jan van Aken, ein Grundrecht auf Wohnen in der Verfassung gefordert. „Das Recht auf Wohnen gehört ins Grundgesetz“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
„Wohnen ist ein Menschenrecht.“ Die Linke wolle sich daher „mit Nachdruck dafür einsetzen“, dass das Recht auf Wohnen Verfassungsrang erhält.
Dass in Deutschland schätzungsweise eine halbe Million Menschen wohnungslos ist, sei „ein politischer Skandal“, sagte der Parteichef. „Wohnen ist zur Ware geworden, die sich immer weniger Menschen leisten können.“ Ohne Wohnung gebe es kaum Chancen auf Arbeit, soziale Teilhabe oder gesundheitliche Versorgung, so van Aken.
Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU), Mitglied im Bauausschuss, forderte, die Bedürfnisse wohnungsloser Menschen in den Blick zu nehmen. „Der heutige Tag der wohnungslosen Menschen ist ein guter Anlass, darauf aufmerksam zu machen“, sagte sie. Zugleich bekräftigte sie das Ziel, den Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit umzusetzen. Er sieht die Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis 2030 als Ziel vor.
Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hatte bereits im Juli für das Thema sensibilisiert. „Wohnungslosigkeit ist ein gesellschaftliches Problem, das wir angehen müssen. In so einem reichen Land wie Deutschland sollte niemand auf der Straße leben müssen“, sagte sie der Zeitung.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Obdachlose kampieren (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jan van Aken, Emmi Zeulner, Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linkspartei, Jan van Aken, Rheinische Post, CSU, Emmi Zeulner, Bauausschuss, Nationaler Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit, SPD, Verena Hubertz
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden oder fanden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Anlässlich des Tags der wohnungslosen Menschen fordert Jan van Aken, Vorsitzender der Linkspartei, ein Grundrecht auf Wohnen im Grundgesetz, um der wachsenden Wohnungslosigkeit in Deutschland entgegenzuwirken, während CSU und SPD ebenfalls Maßnahmen zur Bekämpfung dieses gesellschaftlichen Problems unterstützen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist der bundesweite Tag der wohnungslosen Menschen, an dem auf die hohe Zahl von schätzungsweise einer halben Million Wohnungslosen in Deutschland aufmerksam gemacht wird. Jan van Aken von der Linkspartei fordert ein Grundrecht auf Wohnen, um die Missstände der Wohnungslosigkeit zu adressieren und zu betonen, dass Wohnen ein Menschenrecht ist.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird die Forderung des Linkspartei-Vorsitzenden Jan van Aken nach einem Grundrecht auf Wohnen in der Verfassung hervorgehoben, während auch CSU-Politikerin Emmi Zeulner und Bundesbauministerin Verena Hubertz auf die Notwendigkeit hinweisen, die Bedürfnisse wohnungsloser Menschen zu berücksichtigen und Wohnungslosigkeit als gesamtgesellschaftliches Problem zu bekämpfen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: politische Skandal, kaum Chancen auf Arbeit, soziale Teilhabe oder gesundheitliche Versorgung, Bedürfnisse wohnungsloser Menschen in den Blick nehmen, Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis 2030, gesellschaftliches Problem, dass niemand auf der Straße leben muss.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Vorsitzenden der Linkspartei, Jan van Aken, zitiert. Er fordert, dass "das Recht auf Wohnen ins Grundgesetz" aufgenommen wird, da "Wohnen ein Menschenrecht" sei und es in Deutschland einen "politischen Skandal" darstellt, dass schätzungsweise eine halbe Million Menschen wohnungslos sind.
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