Grüne kritisieren fehlenden Aktionsplan für queere Menschen in Bayern

Politik in Bayern: Queere Rechte im Fokus

München () – Die Landtags- in haben die Staatsregierung aufgefordert, den seit langem versprochenen Aktionsplan Queer umgehend vorzulegen. Der Sprecher der Grünen für queeres Leben, Florian Siekmann, sagte am Mittwoch, dass Bayern das einzige Bundesland ohne einen solchen Plan sei und die von Ministerpräsident Markus ihre Wahlkampfversprechen nicht einhalte.

Der für die Umsetzung ab 2026 vorgesehene Plan sei auch zu Jahresbeginn noch nicht vom Kabinett beschlossen worden.

Eine Anfrage der Grünen aus dem Frühjahr 2025 habe gezeigt, dass die Zahl queerfeindlicher Straftaten in Bayern auf hohem Niveau bleibe. Im Jahr 2024 seien 177 solcher Straftaten zur Anzeige gebracht worden, darunter 20 Fälle von Körperverletzung.

Die gehe zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, da schätzungsweise 80 bis 90 Prozent der Taten nicht angezeigt würden.

Mit einem Antrag fordern die Grünen die Staatsregierung nun auf, den Aktionsplan endlich vorzulegen. Dieser soll Maßnahmen gegen Benachteiligungen und für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt verbindlich festschreiben.

Siekmann kritisierte das Verhalten der Regierung als „hochgradig unprofessionell und ignorant“ gegenüber der queeren Community.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Regenbogen-Fahne (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bayerische Landtags-Grüne, Staatsregierung, Florian Siekmann, Ministerpräsident Markus Söder, Polizei.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München, Bayern

Worum geht es in einem Satz?

Die bayerischen Landtags-Grünen fordern die Staatsregierung auf, den lange versprochenen Aktionsplan Queer endlich vorzulegen, da Bayern das einzige Bundesland ohne solchen Plan ist und die Anzahl queerfeindlicher Straftaten weiterhin hoch bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fehlender Aktionsplan Queer in Bayern
  • Bayern als einziges Bundesland ohne solchen Plan
  • Versprechen der Staatsregierung nicht eingehalten
  • Unzureichende Maßnahmen gegen queerfeindliche Straftaten
  • Hohe Dunkelziffer nicht angezeigter Straftaten
  • Anstieg queerfeindlicher Übergriffe
  • Forderung nach verbindlichen Maßnahmen zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Grüne fordern Staatsregierung auf, Aktionsplan Queer vorzulegen
  • Bayern ist einziges Bundesland ohne solchen Plan
  • Regierung unter Markus Söder hält Wahlkampfversprechen nicht ein
  • Aktionsplan soll Maßnahmen gegen Benachteiligungen und für Akzeptanz festschreiben
  • Zahl queerfeindlicher Straftaten in Bayern bleibt hoch
  • 2024 wurden 177 queerfeindliche Straftaten angezeigt, davon 20 Körperverletzungen
  • Polizei schätzt hohe Dunkelziffer (80-90% der Taten unreported)
  • Siekmann kritisiert Staatsregierung als unprofessionell und ignorant

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach sofortiger Vorlage des Aktionsplans Queer
  • Bayern bleibt ohne Aktionsplan
  • Regierung hält Wahlkampfversprechen nicht ein
  • Hohe Anzahl queerfeindlicher Straftaten
  • Dunkelziffer von nicht angezeigten Taten schätzungsweise 80-90%
  • Notwendigkeit von Maßnahmen gegen Benachteiligungen
  • Betonung der Bedeutung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
  • Regierung wird als unprofessionell und ignorant kritisiert

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Florian Siekmann, der Sprecher der Grünen für queeres Leben, kritisierte das Verhalten der Regierung als "hochgradig unprofessionell und ignorant" gegenüber der queeren Community.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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