Wirtschaftliche Perspektiven zur gesetzlichen Rente in Berlin
Berlin () – Der Ökonom und Wirtschaftsweise Achim Truger hat die Debatten über Finanzierungsprobleme bei der gesetzlichen Rente als maßlos übertrieben und als Gift für die Konjunktur bezeichnet. „Dass sich junge Menschen sorgen, ist das Resultat von massiven Kampagnen, die behaupten, die Rente stehe kurz vor dem Kollaps und alles sei katastrophal“, sagte Truger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Das sei nicht der Fall.
Auch er rechne mit einem Anstieg der Beiträge, die gesetzliche Rente werde aber die wichtigste Säule bei der Altersvorsorge bleiben, sagte er. „Sie so schlechtzureden, führt zu Verunsicherung und ist damit übrigens auch Gift für die Konjunktur.“ Richtig sei, dass es durch den demografischen Wandel mehr Alte und weniger Junge gebe. „Die ganze Debatte um die Rente halte ich aber für komplett übertrieben.“
Es gebe noch viele Stellschrauben, um das System zu stabilisieren, sagte Truger. Als Beispiel nannte er etwa die Einbeziehung von Selbständigen, die bisher nicht abgesichert sind. Der Idee, das Renteneintrittsalter an die Anzahl der Beitragsjahre zu koppeln, kann der Ökonom zwar etwas abgewinnen. Er warnte zugleich: „Aber daran stört mich, dass Frauen stark belastet würden, weil sie meist größere Unterbrechungen in der Erwerbsbiografie haben.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Achim Truger (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Achim Truger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Achim Truger, Redaktionsnetzwerk Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Ökonom Achim Truger hält die Sorgen um die gesetzliche Rente für übertrieben und sieht sie als schädlich für die Konjunktur, betont jedoch, dass sie weiterhin eine zentrale Säule der Altersvorsorge bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Übertriebene Debatten über Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rente
- Massive Kampagnen, die Rente als kurz vor dem Kollaps darstellen
- Sorgen junger Menschen über die Rente
- Demografischer Wandel: mehr ältere Menschen, weniger junge
- Verunsicherung durch negative Rhetorik über die Rentensituation
- Möglichkeit zur Stabilisierung des Rentensystems durch Einbeziehung von Selbständigen
- Diskussion über Kopplung des Renteneintrittsalters an Beitragsjahre
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Achim Truger bezeichnet die Debatten über Finanzierungsprobleme bei der gesetzlichen Rente als übertrieben.
- Er sieht die Kampagnen, die einen Kollaps der Rente behaupten, als verantwortlich für die Sorgen junger Menschen.
- Truger behauptet, die gesetzliche Rente bleibe die wichtigste Säule der Altersvorsorge.
- Er warnt, die negative Sichtweise auf die Rente führe zu Verunsicherung und sei schädlich für die Konjunktur.
- Er erkennt an, dass durch den demografischen Wandel mehr ältere Menschen und weniger junge Menschen vorhanden sind.
- Truger sieht mögliche Lösungen zur Stabilisierung des Rentensystems, z.B. die Einbeziehung von Selbständigen.
- Er befürwortet eine Koppelung des Renteneintrittsalters an die Beitragsjahre, warnt jedoch vor Nachteilen für Frauen durch unterbrochene Erwerbsbiografien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Übertriebene Debatten führen zu Verunsicherung bei jungen Menschen
- Negative Wahrnehmung der Rente schädigt die Konjunktur
- Möglicher Anstieg der Rentenbeiträge
- Gesetzliche Rente bleibt zentrale Säule der Altersvorsorge
- Einbeziehung von Selbständigen zur Stabilisierung des Systems
- Renteneintrittsalter könnte an Beitragsjahre gekoppelt werden
- Frauen könnten durch Anpassungen stärker belastet werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Achim Truger zitiert, der die Debatte über die Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rente als übertrieben und schädlich für die Konjunktur bezeichnet.

