Politik: Hamburg prüft AfD-Verbotsverfahren
Hamburg () – Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg will die rechtlichen Möglichkeiten für ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD prüfen lassen. Das teilten die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen, Dirk Kienscherf und Sina Imhof, am Montag mit.
Sie sehen in der AfD eine wachsende Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Koalitionsfraktionen für ein gestuftes Vorgehen ein. Sobald das Verwaltungsgericht Köln die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem bestätigt, soll eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingerichtet werden.
Diese soll die Erfolgsaussichten eines möglichen Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht sorgfältig prüfen.
Die Hamburgische Bürgerschaft wird in ihrer Sitzung am 14. Januar über den Antrag entscheiden. Die Initiative zielt darauf ab, verschiedene rechtliche Optionen zu prüfen, darunter ein mögliches Parteiverbot, Teilverbote einzelner Landesverbände oder ein Ausschluss von der staatlichen Parteienfinanzierung.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Werbematerial für AfD-Verbotsverfahren (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dirk Kienscherf, Sina Imhof
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, SPD, Grüne, Verwaltungsgericht Köln, Bund-Länder-Arbeitsgruppe, Bundesverfassungsgericht, Hamburgische Bürgerschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 14. Januar statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg, Köln, Bundesverfassungsgericht
Worum geht es in einem Satz?
Die rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg plant, die rechtlichen Möglichkeiten für ein Parteiverbot gegen die AfD zu prüfen, da sie diese als Gefahr für die demokratische Ordnung wahrnimmt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wahrnehmung der AfD als wachsende Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung
- Gemeinsamer Antrag der rot-grünen Koalition in Hamburg
- Notwendigkeit der rechtlichen Prüfung für ein Parteiverbotsverfahren
- Möglichkeit der Einstufung der AfD als rechtsextrem durch das Verwaltungsgericht Köln
- Einrichten einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung der Erfolgsaussichten eines Verbots
- Anstehende Entscheidung der Hamburgischen Bürgerschaft über den Antrag
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Rot-grüne Regierungskoalition in Hamburg will rechtliche Möglichkeiten für Parteiverbotsverfahren gegen AfD prüfen
- Fraktionsvorsitzende von SPD und Grünen sehen AfD als Gefahr für die demokratische Grundordnung
- Antrag für gestuftes Vorgehen beschlossen
- Warten auf Bestätigung der Einstufung der AfD als rechtsextrem durch Verwaltungsgericht Köln
- Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung der Erfolgsaussichten eines Verbotsverfahrens
- Bürgerschaft entscheidet am 14. Januar über den Antrag
- Initiative umfasst Prüfung verschiedener rechtlicher Optionen, einschließlich Parteiverbot und Ausschluss von Parteienfinanzierung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Prüfung rechtlicher Möglichkeiten für ein Parteiverbotsverfahren
- Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem abwarten
- Einrichtung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe
- Prüfen der Erfolgsaussichten eines Verbotsverfahrens
- Entscheidung der Hamburgischen Bürgerschaft über den Antrag
- Prüfung verschiedener rechtlicher Optionen
- Mögliche Teilverbote einzelner Landesverbände
- Möglicher Ausschluss von der staatlichen Parteienfinanzierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Die Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen äußern, dass sie in der AfD eine wachsende Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung sehen.
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