Politik und Automobilindustrie in Berlin
Berlin () – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat VW, Mercedes und BMW nach dem Vorschlag der EU-Kommission zur Lockerung der CO2-Grenzwerte vor dem Festhalten am Verbrenner gewarnt. Die Autokonzerne sollten das Aus fürs Verbrenner-Aus „nicht missverstehen“, sagte der SPD-Chef und Vizekanzler der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe).
„Wenn sie jetzt meinen, sie könnten noch lange auf Diesel und Benziner setzen, dann sind ihre Schwierigkeiten in ein paar Jahren umso größer. Der Weg zur Elektromobilität muss mit hohem Tempo weitergehen“, mahnte Klingbeil. Deshalb sorge die Bundesregierung mit der geplanten E-Auto-Förderung auch dafür, „dass sich Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen den Umstieg leisten können“.
Die EU-Kommission hatte vergangenen Dienstag Pläne für eine Abkehr vom Verbrennerverbot vorgestellt. „Wir haben jetzt einen guten Weg gefunden, wie wir den Weg zur Klimaneutralität flexibler machen, indem zum Beispiel Hybride noch länger zugelassen werden“, so Klingbeil. „Wir haben auch durchgesetzt, dass klimafreundlich produzierter heimischer Stahl in Autos verbaut und auf die Klimabilanz angerechnet werden soll.“ Wenn man pragmatisch handle, dann seien der Schutz von Arbeitsplätzen und der Schutz des Klimas keine Gegensätze.
„Eines ist klar: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch.“ Er habe kürzlich in Peking und Shanghai erlebt, wie weit man dort schon sei, auch, weil die Regierung den Umstieg massiv fördere. „Unsere Autobauer haben Nachholbedarf“, kritisierte der Finanzminister.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Lars Klingbeil
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil warnt die deutschen Automobilhersteller vor einer Rückkehr zu Verbrennungsmotoren und betont die Notwendigkeit eines zügigen Übergangs zur Elektromobilität, unterstützt durch entsprechende Fördermaßnahmen der Regierung.
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- EU-Kommission schlägt Lockerung der CO2-Grenzwerte vor
- Warnung von Finanzminister Lars Klingbeil an VW, Mercedes und BMW
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- Hybridfahrzeuge sollen länger zugelassen werden
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- Klingbeil betont, dass Elektromobilität die Zukunft der Mobilität ist
- Kritik an deutschen Autobauern bezüglich des Nachholbedarfs im Vergleich zu China
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Warnung an Automobilkonzerne vor Missverständnissen bezüglich Verbrenner
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- Schutz von Arbeitsplätzen und Klimaschutz als vereinbar betrachtet
- Betonung der elektrischen Zukunft der Mobilität
- Anerkennung des Nachholbedarfs der deutschen Autobauer
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zitiert, in der er die Autokonzerne vor einer Fehlinterpretation des Verbrennerverbots warnt und den schnellen Übergang zur Elektromobilität betont.

