Pilotengewerkschaft will Schiedsverfahren gegen Lufthansa

Wirtschaft: Lufthansa und Gewerkschaft im Konflikt

Frankfurt/Main () – Die Pilotengewerkschaft Cockpit bereitet die Einleitung eines Schiedsverfahrens gegen die Lufthansa vor. Dies markiere „einen weiteren Tiefpunkt der Sozialpartnerschaft“, sagte Arne Karstens von Cockpit am Freitag.

Hintergrund ist der Vorwurf der Gewerkschaft, dass die Lufthansa gegen eine „Perspektivvereinbarung“ von 2017 verstoße und eine zugesicherte Mindestflottengröße von 325 Flugzeugen bei Lufthansa und Lufthansa Cargo seit Jahren nicht einhalte.

Man habe mehrfach versucht, den Konflikt außerhalb des vorgesehenen Rechtswegs beizulegen, der Gang zum Schiedsgericht sei aber nun „unvermeidlich“. Im Falle eines Erfolgs des Schiedsverfahrens wäre die Lufthansa nach Darstellung der Gewerkschaft zur Zahlung einer Vertragsstrafe in Millionenhöhe verpflichtet.

4,2/5 (29 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lufthansa-Flugzeuge (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Cockpit, Lufthansa, Lufthansa Cargo

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Die Pilotengewerkschaft Cockpit plant ein Schiedsverfahren gegen die Lufthansa wegen eines vermuteten Verstoßes gegen eine 2017 getroffene Vereinbarung zur Mindestflottengröße, was als ein weiterer Tiefpunkt der Sozialpartnerschaft angesehen wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorwurf der Verletzung der "Perspektivvereinbarung" von 2017
  • Nichteinhaltung der zugesicherten Mindestflottengröße von 325 Flugzeugen
  • Mehrfache Versuche der Konfliktlösung außerhalb des Rechtswegs
  • Unvermeidlichkeit des Schiedsgerichts nach gescheiterten Verhandlungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Pilotengewerkschaft Cockpit bereitet Schiedsverfahren gegen Lufthansa vor
  • Arne Karstens bezeichnet Situation als Tiefpunkt der Sozialpartnerschaft
  • Vorwurf der Gewerkschaft: Lufthansa verstößt gegen Perspektivvereinbarung von 2017
  • Mindestflottengröße von 325 Flugzeugen bei Lufthansa und Lufthansa Cargo wird seit Jahren nicht eingehalten
  • Mehrere Versuche zur Konfliktlösung außerhalb des Rechtswegs gescheitert
  • Gang zum Schiedsgericht als unvermeidlich angesehen
  • Bei Erfolg des Schiedsverfahrens droht Lufthansa Vertragsstrafe in Millionenhöhe

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einleitung eines Schiedsverfahrens
  • Weiterer Tiefpunkt der Sozialpartnerschaft
  • Mögliche Zahlung einer Vertragsstrafe in Millionenhöhe durch Lufthansa

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: "Einen weiteren Tiefpunkt der Sozialpartnerschaft", sagte Arne Karstens von Cockpit am Freitag.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert