EU-Staaten einigen sich auf strengere Regeln für Abschiebungen

EU-Regeln zur Abschiebung von Migranten

Brüssel () – EU-Staaten haben sich auf strengere Regeln für Abschiebungen geeinigt. Bei einem Treffen der zuständigen Minister wurde am Montag eine Einigung auf eine Verordnung erzielt, die für eine Beschleunigung und Vereinfachung der Verfahren für die Rückführung von Personen sorgen soll, die sich illegal in den Mitgliedstaaten aufhalten.

Mit der Verordnung werden EU-weite Verfahren für ihre Rückführung geschaffen, Verpflichtungen für Personen ohne Aufenthaltsrecht festgelegt und Instrumente für die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten eingeführt. Außerdem wird den Mitgliedstaaten die Einrichtung von Rückführungszentren in Drittstaaten ermöglicht.

Der dänische Minister für Einwanderung und Integration, Rasmus Stoklund, sagte zu dem Beschluss, dass drei von vier irregulären Migranten, die eine Rückkehrentscheidung erhalten haben, weiterhin in der EU bleiben, anstatt in ihre Heimat zurückzukehren. „Ich bin überzeugt, dass die neuen Vorschriften erheblich dazu beitragen können, diese zu verbessern.“ Er hob hervor, dass erstmals Verpflichtungen für illegal aufhältige Drittstaatsangehörige eingeführt werden und die Mitgliedstaaten ein besseres Instrumentarium erhielten, einschließlich längerer Haftzeiten und Einreiseverbote.

Die Verordnung sieht auch spezielle Maßnahmen für Personen vor, die ein Sicherheitsrisiko darstellen. Diese könnten mit einem Einreiseverbot belegt werden, das die übliche Höchstdauer von zehn Jahren überschreitet oder sogar unbefristet ist. Die Mitgliedstaaten können zudem Haftstrafen verhängen, die länger als gewöhnlich vorgesehen sind. Die gegenseitige Anerkennung von Rückkehrentscheidungen ermöglicht es den Mitgliedstaaten, eine von einem anderen Mitgliedstaat erlassene Rückkehrentscheidung direkt durchzusetzen, ohne ein neues Verfahren einleiten zu müssen.

Die Einigung soll dem Rat als Grundlage für die Aufnahme von Verhandlungen mit dem Europäischen dienen, um sich auf einen endgültigen Rechtstext zu einigen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

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Worum geht es in einem Satz?

EU-Staaten haben neue, strengere Regeln für Abschiebungen beschlossen, um die Verfahren für die Rückführung von illegalen Migranten zu beschleunigen und zu vereinfachen, einschließlich langfristiger Haftstrafen und Einreiseverbote für Sicherheitsrisiken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Zahl irregulärer Migranten in der EU
  • Unzureichende Rückkehrquoten von illegalen Migranten
  • Notwendigkeit zur Vereinheitlichung und Beschleunigung von Abschiebeverfahren
  • Unterschiedliche Regelungen und Verfahren in den EU-Staaten
  • Zunehmende öffentliche und politische Druck hinsichtlich Migration
  • Sicherheitsbedenken bezüglich bestimmter Migrantengruppen
  • Wunsch nach stärkeren Instrumenten zur Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • EU-Staaten haben sich auf strengere Regeln für Abschiebungen geeinigt
  • Verordnung soll Verfahren für Rückführung illegaler Migranten beschleunigen und vereinfachen
  • Schaffung EU-weiter Rückführungsverfahren und Verpflichtungen für Personen ohne Aufenthaltsrecht
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  • Dänischer Minister betont, dass neue Vorschriften die Rückkehrquote verbessern könnten
  • Einführung von Verpflichtungen für illegal aufhältige Drittstaatsangehörige
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  • Spezielle Maßnahmen für Personen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen
  • mögliche unbefristete Einreiseverbote für Sicherheitsrisiken
  • gegenseitige Anerkennung von Rückkehrentscheidungen ohne neue Verfahren
  • Einigung dient als Grundlage für Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Beschleunigung und Vereinfachung der Verfahren für Rückführungen
  • Einführung von EU-weiten Rückführungsverfahren
  • Festlegung von Verpflichtungen für Personen ohne Aufenthaltsrecht
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  • Möglichkeit zur Einrichtung von Rückführungszentren in Drittstaaten
  • Verpflichtungen für illegal aufhältige Drittstaatsangehörige
  • Längere Haftzeiten für rückkehrpflichtige Personen
  • Einreiseverbote, die die übliche Höchstdauer überschreiten
  • Potenzielle unbefristete Einreiseverbote für Sicherheitsrisiken
  • Längere Haftstrafen für Verstöße
  • Gegenseitige Anerkennung von Rückkehrentscheidungen
  • Grundlage für Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des dänischen Ministers für Einwanderung und Integration, Rasmus Stoklund, zitiert, der die neuen Vorschriften als Instrument zur Verbesserung der Rückkehrquote irregulärer Migranten lobt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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