Wohnungsbau-Politik in Deutschland im Fokus
Berlin () – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) dringt auf eine gezielte Entlastung des Wohnungsbaus durch den geplanten Deutschlandfonds.
„Der Deutschlandfonds, der derzeit im Wirtschafts- und Finanzministerium unter Beteiligung meines Hauses erarbeitet wird, kann ein Instrument sein, um Finanzierungen im Wohnungsbau zu erleichtern und privates Kapital zu mobilisieren“, sagte Hubertz dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Man prüfe insbesondere, „wie der Bund Finanzierungsrisiken gezielt reduziert und so privates Kapital für Projekte mobilisiert, die heute an hohen Finanzierungskosten scheitern“, erklärte die Ministerin.
Hubertz will damit einen Teil des Fonds gezielt für die Bau- und Immobilienwirtschaft nutzbar machen. Die schwarz-rote Koalition hatte sich Mitte November grundsätzlich auf das neue Finanzierungsinstrument geeinigt, das als „Andockstelle für privates Kapital“ dienen soll. Unter dem Dach des Fonds sollen mehrere im Koalitionsvertrag vereinbarte Finanzierungsinstrumente gebündelt werden.
Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD verabredet, dass ein „Investitionsfonds für den Wohnungsbau“ aufgelegt werden soll, im „Zusammenspiel von öffentlichen Garantien (zum Beispiel der KfW) und privatem Kapital“. Auch kommunale Wohnungsbaugesellschaften seien durch eigenkapitalentlastende Maßnahmen zu unterstützen. So soll der Bund durch Garantien die Finanzierungskosten so senken, „dass gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft in großer Zahl Wohnungen in angespannten Wohnungsmärkten für unter 15 Euro pro Quadratmeter entstehen können“.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verena Hubertz, SPD, Deutschlandfonds, Handelsblatt, schwarz-rote Koalition, Union, KfW, kommunale Wohnungsbaugesellschaften, Wohnungswirtschaft.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundesbauministerin Verena Hubertz fordert eine gezielte Entlastung des Wohnungsbaus durch den Deutschlandfonds, um die Finanzierung zu erleichtern und privates Kapital zu mobilisieren, insbesondere für Projekte, die aufgrund hoher Finanzierungskosten scheitern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hohe Finanzierungskosten im Wohnungsbau
- Bedarf an privatem Kapital mobilisieren
- Vereinbarung der schwarz-roten Koalition über einen Investitionsfonds
- Ziel der Entlastung des Wohnungsbaus
- Kombination öffentlicher Garantien mit privatem Kapital
- Unterstützung kommunaler Wohnungsbaugesellschaften durch eigenkapitalentlastende Maßnahmen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Gezielte Entlastung des Wohnungsbaus
- Erleichterung von Finanzierungen im Wohnungsbau
- Mobilisierung privaten Kapitals
- Reduzierung von Finanzierungsrisiken
- Unterstützung der Bau- und Immobilienwirtschaft
- Bündelung mehrerer Finanzierungsinstrumente
- Entwicklung eines Investitionsfonds für den Wohnungsbau
- Unterstützung kommunaler Wohnungsbaugesellschaften
- Senkung der Finanzierungskosten
- Schaffung von Wohnungen in angespannten Wohnungsmärkten für unter 15 Euro pro Quadratmeter
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesbauministerin Verena Hubertz zitiert. Sie erklärt, dass der Deutschlandfonds ein Instrument sein kann, um Finanzierungen im Wohnungsbau zu erleichtern und privates Kapital zu mobilisieren.
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