NRW-Landesrechnungshof rügt Kosten für Bundesliga-Hochrisikospiele

NRW-Landesrechnungshof rügt Kosten für Bundesliga-Hochrisikospiele

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Polizei-Kosten und Fußball in NRW

Düsseldorf () – Der nordrhein-westfälische Landesrechnungshof (LRH) plädiert für eine Beteiligung von DFB und DFL (Deutsche Fußball Liga) an den Polizeikosten für Hochrisikospiele. Das geht aus einem Prüfbericht der Behörde an das Düsseldorfer Innenministerium hervor, über den der „Spiegel“ berichtet.

Dem 40-seitigen Papier zufolge hätten in der vergangenen Spielzeit rund acht Millionen Euro in dem Bundesland eingespart werden können, wenn die Kosten für Hochrisikospiele in den ersten drei Ligen in Rechnung gestellt worden wären. Ausgeweitet auf Partien mit einem mittleren Risiko seien 15 Millionen zu erwarten.

Laut Landesrechnungshof ist es „nicht nachvollziehbar, dass die öffentliche Hand – und damit die Steuerzahlenden – regelmäßig mit erheblichen finanziellen Aufwendungen belastet wird“, um die Sicherheit von Spielen zu gewährleisten, deren Ertrag „weit überwiegend privatwirtschaftlichen Akteuren zufließt“. So schreibt es der LRH in einer frühen Fassung und verweist auf das „bremische Modell“. Bremen erhebt bei Hochrisikospielen entsprechende Gebühren.

Die NRW-Polizei sucht derzeit nach Einsparpotenzialen, weil sie Kosten reduzieren muss. Innenminister Herbert Reul (CDU) gilt aber als eingefleischter Fan von Bayer 04 Leverkusen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei im Fußball-Stadion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Herbert Reul

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

DFB, DFL, nordrhein-westfälischer Landesrechnungshof (LRH), Düsseldorfer Innenministerium, "Spiegel", NRW-Polizei, Herbert Reul, CDU, Bayer 04 Leverkusen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Bremen

Worum geht es in einem Satz?

Der nordrhein-westfälische Landesrechnungshof fordert in einem Prüfbericht eine finanzielle Beteiligung von DFB und DFL an den Polizeikosten für Hochrisikospiele, um erhebliche Einsparungen für den Staat zu erzielen, da diese Kosten bislang von Steuerzahlern getragen werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Prüfbericht des Landesrechnungshofs Nordrhein-Westfalen
  • Hohe Polizeikosten für Hochrisikospiele
  • Steuerzahler finanzieren Sicherheitsmaßnahmen für private Veranstaltungen
  • Vorbild Bremens mit Gebühren für Hochrisikospiele
  • Einsparpotenziale bei der NRW-Polizei
  • Innenminister Herbert Reul als Fan von Bayer 04 Leverkusen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Landesrechnungshof plädiert für Beteiligung von DFB und DFL an Polizeikosten für Hochrisikospiele
  • Bericht zeigt Einsparpotenzial von rund acht Millionen Euro bei der Abrechnung dieser Kosten
  • Erweiterung auf mittleres Risiko könnte Einsparungen von 15 Millionen Euro bringen
  • Kritik an der finanziellen Belastung der öffentlichen Hand und Steuerzahler
  • Verweis auf "bremisches Modell" als Vorbild für Gebühren bei Hochrisikospielen
  • NRW-Polizei sucht nach Einsparpotenzialen aufgrund notwendiger Kostenreduktion
  • Innenminister Herbert Reul gilt als Fan von Bayer 04 Leverkusen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Plädoyer für Beteiligung von DFB und DFL an Polizeikosten
  • Einsparung von etwa acht Millionen Euro bei Hochrisikospielen
  • Erwartung von15 Millionen Euro Einsparungen bei mittlerem Risiko
  • Unverständnis über finanzielle Belastung der öffentlichen Hand
  • Verweis auf bremisches Modell zur Gebührenerhebung
  • NRW-Polizei sucht nach Einsparpotenzialen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Landesrechnungshofs (LRH) zitiert, die darauf hinweist, dass es "nicht nachvollziehbar" sei, dass die öffentliche Hand mit erheblichen finanziellen Aufwendungen belastet wird, um die Sicherheit von Spielen zu gewährleisten, deren Ertrag "weit überwiegend privatwirtschaftlichen Akteuren zufließt".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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