Wehrdienst: Koalition plant Musterung und Aufwuchsziele

Verteidigungspolitik in Berlin: Freiwilliger Wehrdienst

Berlin () – Die schwarz-rote hat sich darauf geeinigt, dass der Wehrdienst vorerst freiwillig bleiben soll. Zugleich soll ein verbindlicher Aufwuchspfad festgelegt werden. Der soll demnach über verpflichtende Maßnahmen beraten, wenn sich nicht genug Freiwillige melden.

„Andere europäische Länder gerade im Norden zeigen, dass das Prinzip Freiwilligkeit mit Attraktivität verbunden funktioniert“, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Er erwarte, dass das auch in funktionieren werde. Pistorius erklärte, ihm sei eine flächendeckende Musterung wichtig, um ein vollständiges Lagebild der jeweiligen Jahrgänge zu gewinnen.

Unionsfraktionschef Jens (CDU) sagte, man wolle möglichst viele junge Menschen auch für den Dienst für das Vaterland begeistern. Sollte das am Ende nicht reichen, brauche es eine Verpflichtung. „Wir werden mehr Verbindlichkeit haben in der Freiwilligkeit“, sagte er. Es gehe darum, dass man mithilfe eines verbindlichen Aufwuchspfades und einer halbjährlichen Berichtspflicht an den Deutschen Bundestag wisse, wo man im Aufwuchs der Streitkräfte stehe, um sich verteidigen zu können.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch verwies darauf, dass man sich auch für eine Stärkung der Freiwilligendienste eingesetzt habe. Diese sollen um 15.000 Stellen aufgestockt werden, so dass man auf über 100.000 Stellen in Deutschland komme.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: -Soldaten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswehr, schwarz-rote Koalition, Bundestag, Boris Pistorius (SPD), Jens Spahn (CDU), Matthias Miersch (SPD)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Die schwarz-rote Koalition hat entschieden, dass der Wehrdienst vorerst weiterhin freiwillig bleibt, jedoch ein verbindlicher Aufwuchsplan aufgestellt wird, um im Falle unzureichender Freiwilliger verpflichtende Maßnahmen zu erörtern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einigung der schwarz-roten Koalition
  • Wehrdienst soll freiwillig bleiben
  • Festlegung eines verbindlichen Aufwuchspfades
  • Beratung über verpflichtende Maßnahmen bei unzureichenden Freiwilligen
  • Beispiel anderer europäischer Länder
  • Bedeutung flächendeckender Musterung
  • Ziel: Begeisterung junger Menschen für Wehrdienst
  • Notwendigkeit einer Verpflichtung bei zu wenigen Freiwilligen
  • Halbjährliche Berichtspflicht an den Bundestag
  • Stärkung der Freiwilligendienste mit Stellenaufstockung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien wird im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wehrdienst bleibt vorerst freiwillig
  • Festlegung eines verbindlichen Aufwuchspfads
  • Bundestag soll über verpflichtende Maßnahmen beraten
  • Erwartung, dass Freiwilligkeit funktioniert
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  • Ziel, junge Menschen für den Dienst zu begeistern
  • Notwendigkeit einer Verpflichtung bei unzureichenden Freiwilligen
  • Einführung von mehr Verbindlichkeit in der Freiwilligkeit
  • Halbjährliche Berichtspflicht an den Bundestag
  • Aufstockung der Freiwilligendienste um 15.000 Stellen
  • Erhöhung der Gesamtstellen auf über 100.000

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Beispielsweise äußerte sich Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dazu, dass er eine flächendeckende Musterung als wichtig erachte, um ein vollständiges Lagebild der Jahrgänge zu gewinnen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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