Dobrindt kündigt Offensive gegen hybride Angriffe an

Dobrindt kündigt Offensive gegen hybride Angriffe an

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Sicherheitspolitik in Deutschland: Offensive gegen Cyberangriffe

Berlin () – Im Umgang mit den zunehmenden hybriden Angriffen auf deutsche Unternehmen und die Infrastruktur des Landes spricht sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für einen offensiveren Kurs aus.

„Im Moment leiten wir Cyberangriffe nur um und wehren diese damit ab. Das reicht aus meiner Sicht nicht mehr aus“, sagte er der „Welt“. „Deswegen werden wir die rechtlichen Voraussetzungen schaffen, zukünftig gezielt die Gegenwehr gegen den Aggressor zu ermöglichen. Auch wenn seine Infrastruktur, Server und Software sich im Ausland befindet, werden wir sie stören und zerstören können.“

Zur Herkunft der Flugobjekte über kritischen Infrastrukturen des Landes sagte der Bundesinnenminister: „Wir haben Hinweise darauf, dass die Drohnensichtungen zum Teil von der russischen Schattenflotte ausgehen.“ Dobrindt äußerte sich auf dem Sicherheitsgipfel der „Welt“in Berlin, einem Zusammentreffen von hochrangigen Vertretern aus Politik sowie der Rüstungs- und Sicherheitsbranche. Deutschland befinde sich in „einem Stresstest – ob der Staat den äußeren Bedrohungen standhalten kann“, so Dobrindt. „Ausländische Mächte versuchen zunehmend, das Land mit neuen Technologien zu destabilisieren.“

Ein nationales Drohnenabwehrzentrum soll künftig die Kompetenzen von Bundespolizei, Bundeskriminalamt und den Polizeibehörden der Länder im Kampf gegen Drohnen bündeln. Dobrindt nannte nun erstmals einen konkreten Zeitpunkt für die Einrichtung: „Das geplante `gemeinsame Drohnenabwehrzentrum` wird Mitte Dezember stehen, nach den Beratungen auf der Konferenz der Innenminister der Länder.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt am 11.11.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Dobrindt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundesinnenminister, CSU, Welt, Bundespolizei, Bundeskriminalamt, Polizeibehörden der Länder.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des Ereignisses ist der 11. November 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plädiert für eine offensivere Cyberabwehr gegen hybride Angriffe, indem Deutschland künftig rechtliche Grundlagen schaffen will, um ausländische Bedrohungen, auch von der russischen Schattenflotte, aktiv zu stören und zu bekämpfen, und kündigt die Einrichtung eines nationalen Drohnenabwehrzentrums für Mitte Dezember an.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende hybride Angriffe auf Unternehmen und Infrastruktur
  • Unzureichende Abwehrmaßnahmen gegen Cyberangriffe
  • Hinweise auf Drohnensichtungen durch russische Schattenflotte
  • Bedrohung durch ausländische Mächte mit neuen Technologien
  • Sicherheitsgipfel der "Welt" als Forum für Diskussionen
  • Notwendigkeit eines offensiveren Kurses im Cyber-Schutz
  • Geplantes Drohnenabwehrzentrum zur Bündelung von Kompetenzen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt fordert offensiveren Kurs gegen hybride Angriffe
  • Aktuelle Abwehrmaßnahmen werden als unzureichend angesehen
  • Rechtliche Voraussetzungen sollen geschaffen werden, um gezielt gegen Angreifer vorzugehen
  • Drohnensichtungen könnten von russischer Schattenflotte ausgehen
  • Dobrindt spricht von einem „Stresstest“ für den deutschen Staat
  • Nationales Drohnenabwehrzentrum wird eingerichtet, um Behördenkompetenzen zu bündeln
  • Geplanter Start des Drohnenabwehrzentrums Mitte Dezember

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Offensive Gesetze zur Cyberabwehr
  • Möglichkeit zur Störung und Zerstörung von ausländischer Infrastruktur
  • Bündelung der Kompetenzen im nationalen Drohnenabwehrzentrum
  • Geplante Einrichtung des Drohnenabwehrzentrums bis Mitte Dezember
  • Stresstest für den Staat gegenüber äußeren Bedrohungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert, der sich für einen offensiveren Kurs im Umgang mit hybriden Angriffen auf deutsche Unternehmen und Infrastruktur auspricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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