CDU-Politiker fordern Änderung am Rentenpaket

Rentenpolitik im Fokus der CDU/CSU Berlin

() – In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion werden die Rufe nach Änderungen am geplanten Rentenpaket immer lauter. Wie die „Bild“ (Montagausgabe) meldet, fordern nach der Jungen Gruppe nun auch Wirtschaftspolitiker, die Berechnungsgrundlage für Rentenerhöhungen nach 2031 neu zu verhandeln.

Der „Bild“ sagte Fraktionsvize Sepp Müller: „Der Koalitionsvertrag ist in meinen Augen unmissverständlich: Die Haltelinie von 48 Prozent beim Rentenniveau gilt bis 2031. Alles danach muss neu verhandelt werden.“

Müller bezieht sich damit auf den Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), wonach das Rentenniveau bis 2031 bei mindestens 48 Prozent bleiben soll und Rentenerhöhungen ab 2032 auch auf dem Niveau ansetzen setzen. Das lehnen Müller und die Junge Gruppe ab, weil es aus ihrer Sicht nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt ist und nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung zusätzliche Kosten von 115 Milliarden bis zum Jahr 2040 verursacht.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete und Wirtschaftspolitiker Christoph Ploß verlangt deshalb, das Rentenpaket entsprechend anzupassen. Der „Bild“ sagte Ploß: „Die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hängt unmittelbar von einem funktionierenden Sozialstaat und einem generationengerechten Rentensystem ab. Bei geringer werdenden Spielräumen im Bundeshaushalt dürfen wir nicht immer neue Sozialleistungen beschließen. Wir brauchen stattdessen einen zielgenauen Sozialstaat.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird zunehmend gefordert, die Berechnungsgrundlage für Rentenerhöhungen nach 2031 zu überdenken, da das aktuelle Rentenpaket zusätzliche Kosten verursacht und nicht mit dem Koalitionsvertrag vereinbar sei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rufe nach Änderungen am Rentenpaket in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Forderung nach Neuverhandlung der Berechnungsgrundlage für Rentenerhöhungen nach 2031
  • Bezug auf den Koalitionsvertrag zur Haltelinie von 48 Prozent beim Rentenniveau bis 2031
  • Widerstand gegen Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas
  • Bedenken über zusätzliche Kosten von 115 Milliarden Euro bis 2040
  • Notwendigkeit einer Anpassung des Rentenpakets zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit des Sozialstaates

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert Änderungen am Rentenpaket
  • Junge Gruppe und Wirtschaftspolitiker setzen sich für Neuverhandlung der Berechnungsgrundlage ein
  • Fraktionsvize Sepp Müller weist auf Koalitionsvertrag und Haltelinie von 48 Prozent bis 2031 hin
  • Müller kritisiert Gesetzesentwurf von Bärbel Bas (SPD) als nicht gedeckt
  • Zusätzliche Kosten von 115 Milliarden Euro bis 2040 von der Deutschen Rentenversicherung befürchtet
  • Christoph Ploß verlangt Anpassungen am Rentenpaket
  • Ploß betont die Bedeutung eines generationengerechten Rentensystems für die Zukunftsfähigkeit des Landes

Welche Konsequenzen werden genannt?

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  • Massive zusätzliche Kosten von 115 Milliarden Euro bis 2040
  • Notwendigkeit zur Anpassung des Rentenpakets
  • Bedeutung eines funktionierenden Sozialstaats für die Zukunftsfähigkeit des Landes
  • Forderung nach zielgenauem Sozialstaat

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Fraktionsvize Sepp Müller äußert sich mit den Worten: "Der Koalitionsvertrag ist in meinen Augen unmissverständlich: Die Haltelinie von 48 Prozent beim Rentenniveau gilt bis 2031."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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