Niedersachsen: Kritik an CCS-Gesetzgebung
Hannover () – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat das neue CCS-Gesetz des Bundes am Freitag scharf kritisiert. Mit den Stimmen von Union und SPD hatte der Bundestag zuvor die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid im großen Stil ermöglicht, wie die Fraktion mitteilte.
Allerdings bleibt die Technologie auf niedersächsischem Gebiet durch Landesgesetz weiterhin verboten.
Britta Kellermann, umweltpolitische Sprecherin der Grünen, erklärte: „CCS als Verlängerung fossiler Technologien einzusetzen, ist der falsche Weg und bremst den nötigen Wandel aus.“ Sie betonte, dass die Zulassung von CCS dazu führen werde, Emissionen einzukalkulieren, statt sie zu vermeiden.
Der nachhaltigste Weg bleibe der konsequente Umstieg auf erneuerbare Energien.
Auch die energiepolitische Sprecherin Marie Kollenrott kritisierte den Beschluss: „Die Bundesregierung sendet mit der Öffnung für CCS ein fatales Signal.“ Statt auf echten Klimaschutz zu setzen, werde die notwendige Transformation der Industrie verschleppt.
CCS müsse auf unvermeidbare Emissionen etwa der Zementindustrie beschränkt bleiben, anstatt als Alternative zu Wind- und Solarenergie zu dienen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Britta Kellermann, Marie Kollenrott
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Grünen-Fraktion, Union, SPD, Bundesregierung, Zementindustrie.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag kritisiert das neue CCS-Gesetz des Bundes scharf, da es die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid fördert, während die Landesregierung diese Technologie weiterhin verbietet und stattdessen auf einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien dringt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Genehmigung der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid durch den Bundestag
- Zustimmung von Union und SPD
- Fortdauerndes Verbot der CCS-Technologie in Niedersachsen aufgrund von Landesgesetzen
- Kritische Einschätzungen der Grünen bezüglich der Nutzung von CCS
- Forderung nach einem Umstieg auf erneuerbare Energien
- Sorge um die Verzögerung beim Klimaschutz und der Transformation der Industrie
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Grüne Fraktion im niedersächsischen Landtag kritisiert neues CCS-Gesetz des Bundes
- Bundestag erlaubt unterirdische Speicherung von Kohlendioxid mit Stimmen von Union und SPD
- CCS-Technologie bleibt in Niedersachsen durch Landesgesetz verboten
- Britta Kellermann (Grüne) bezeichnet CCS als Verlängerung fossiler Technologien
- Warnung, dass CCS Emissionen einkalkulieren statt vermeiden wird
- Marie Kollenrott (Grüne) kritisiert fatales Signal der Bundesregierung
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- CCS sollte auf unvermeidbare Emissionen wie in der Zementindustrie beschränkt sein
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Scharfe Kritik der Grünen-Fraktion
- Technologie bleibt in Niedersachsen verboten
- Verzögerung des Wandels zu erneuerbaren Energien
- Emissionen werden einkalkuliert statt vermieden
- Fatales Signal der Bundesregierung
- Verschleppung der notwendigen Transformation der Industrie
- CCS als Minderlösung für unvermeidbare Emissionen gefordert
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von Personen zitiert. Britta Kellermann äußert sich kritisch zur CCS-Technologie und Marie Kollenrott hebt ebenfalls die negativen Auswirkungen des Beschlusses hervor.
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