Verteidigungspolitik in Berlin: Bundeswehr und Liegenschaften
Berlin () – Die Bundeswehr könnte im Einzelfall auf Liegenschaften verzichten. „Es wird sicher auch weitere Fälle geben, wo wir die Gelände zwischen zivilen und militärischen Bedarfen aufteilen“, sagte der Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Nils Hilmer, der FAZ (Donnerstagsausgabe), nachdem das Ministerium die Umwandlung von Bundeswehrstandorten für die zivile Nutzung gestoppt hat.
Die Länder und Kommunen könnten die Notwendigkeit des Moratoriums nachvollziehen, so Hilmer. „Klar, im Einzelfall gibt es Probleme, aber im Großen und Ganzen gibt es viel Verständnis.“ Man versuche Lösungen zu finden, die für beide Seiten tragbar seien. „Aber zur Wahrheit gehört auch: Am Ende müssen wir die Erfordernisse der Bundeswehr nach vorne stellen.“
Die Bundeswehr habe „einen riesigen Platzbedarf“, sagte Hilmer. „Wir planen ab 2031 mit 40.000 Wehrdienstleistenden pro Jahr. Für die benötigten Ausbildungskompanien sind mindestens 270 neue Gebäude vorgesehen.“ Dafür müsse eine „Liegenschaftsvorsorge“ geschaffen werden, auch wenn man nicht alle Standorte sofort brauchen werde. „Sobald wir aber jeweils die Entscheidungen gefällt haben, kann es auch wieder Konversionen geben.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Kaserne (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nils Hilmer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, Verteidigungsministerium, FAZ
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundeswehr könnte im Einzelfall auf Liegenschaften verzichten, während sie gleichzeitig den Bedarf an neuen Gebäuden und Ausbildungsstätten für die geplante Erhöhung der Wehrdienstleistenden ab 2031 betont.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg des Platzbedarfs der Bundeswehr
- Geplante Erhöhung der Wehrdienstleistenden ab 2031
- Notwendigkeit neuer Gebäude für Ausbildungskompanien
- Stopp der Umwandlung von Bundeswehrstandorten für zivile Nutzung
- Suche nach tragbaren Lösungen zwischen zivilen und militärischen Bedarfen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Politik hat Verständnis für die Entscheidung des Verteidigungsministeriums signalisiert.
Es wird an Lösungen gearbeitet, die für beide Seiten tragbar sind.
Die Bundeswehr hat einen hohen Platzbedarf, insbesondere für Ausbildungskompanien.
Es sind mindestens 270 neue Gebäude notwendig.
Konversionen könnten in der Zukunft wieder möglich sein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verzicht auf Liegenschaften im Einzelfall möglich
- Aufteilung von Gelände zwischen zivilen und militärischen Bedarfen
- Verständnis der Länder und Kommunen für das Moratorium
- Lösungen, die für beide Seiten tragbar sein sollen
- Erfordernisse der Bundeswehr prioritär
- Geplanter Platzbedarf für 40.000 Wehrdienstleistende pro Jahr ab 2031
- Notwendigkeit von mindestens 270 neuen Gebäuden für Ausbildungskompanien
- Schaffung von Liegenschaftsvorsorge erforderlich
- Mögliche zukünftige Konversionen nach Entscheidungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Nils Hilmer, zitiert. Er äußert sich zur Umwandlung von Bundeswehrstandorten für die zivile Nutzung und betont die Notwendigkeit, die Erfordernisse der Bundeswehr in den Vordergrund zu stellen.
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