Bundeswehr braucht für neuen Wehrdienst deutlich mehr Ausbilder

Verteidigungspolitik: Ausbildungsreform der Bundeswehr in Berlin

Berlin () – Die benötigt für den neuen Wehrdienst mehr Ausbilder als bisher. In einer internen Weisung haben Generalinspekteur Carsten Breuer und Staatssekretär Nils Hilmer „innovative Ansätze zur Stärkung der Ausbildungskapazitäten“ angeordnet, berichtet der „Spiegel“. Die Truppe müsse „verlässlich über ausreichende Kapazitäten“ zur von Rekruten verfügen, ohne die Einsatzbereitschaft der aktiven zu gefährden, heißt es demnach in dem internen .

Um mehr Ausbilder verfügbar zu machen, ordnen Breuer und Hilmer konkrete Maßnahmen an. So sollen in auch Mannschaftssoldaten in der Ausbildung eingesetzt werden, wie aus dem Papier hervorgeht. Zudem will das Ministerium „verstärkt“ Reservisten in der Ausbildung von neuen Rekruten einsetzen. Dazu will man diesen eine Verpflichtungsprämie anbieten, die „bis zum Dreieinhalbfachen des Anfangsgehalts“ gehen kann.

Mit der Weisung stellen Breuer und Hilmer die zwölfwöchige Grundausbildung bei der Bundeswehr für den neuen Wehrdienst grundlegend neu auf. Ab dem 1. Mai sollen die Teilstreitkräfte eine vereinheitlichte Grundausbildung anbieten. Bisher hatten etwa das Heer oder die Luftwaffe die Grundausbildung auf ihre Bedarfe zugeschnitten. In Zukunft soll nun der Heimatschutz „einheitliches Fundament“ für die Soldaten-Ausbildung sein, so das Papier. Dies sei für die Stärkung der Reserve dringend notwendig.

Aus der Weisung gehen auch einige neue Inhalte der Grundausbildung hervor. So ist schon in den ersten zwölf Wochen neben Standard-Inhalten wie dem Schießtraining auch eine Grundausbildung im Umgang mit Drohnen vorgesehen. Ebenso taucht im Lehrplan die Stärkung der „individuellen Resilienzvorsorge“ auf. Konkret soll den Soldaten dabei nahegebracht werden, wie man sich im zivilen Leben auf einen Krisenfall vorbereitet.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Soldaten der Bundeswehr (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeswehr, Generalinspekteur Carsten Breuer, Staatssekretär Nils Hilmer, Spiegel, Ministerium, Heer, Luftwaffe, Heimatschutz

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand ab dem 1. Mai statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundeswehr plant, ihre Ausbildungskapazitäten durch die Einbindung von Mannschaftssoldaten und Reservisten zu erhöhen sowie eine einheitliche Grundausbildung einzuführen, um die Ausbildung von Rekruten effizienter zu gestalten und dennoch die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bedarf an mehr Ausbildern für neuen Wehrdienst
  • Interne Weisung von Generalinspekteur und Staatssekretär
  • Notwendigkeit von ausreichenden Ausbildungskapazitäten
  • Gefährdung der Einsatzbereitschaft der aktiven Verbände
  • Einbeziehung von Mannschaftssoldaten und Reservisten in die Ausbildung
  • Einführung von Verpflichtungsprämien für Reservisten
  • Neugestaltung der zwölfwöchigen Grundausbildung
  • Vereinheitlichung der Grundausbildung über Teilstreitkräfte hinweg
  • Stärkung der Reserve als Zielsetzung
  • Neuer Lehrplan mit zusätzlichen Ausbildungsinhalten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundeswehr benötigt mehr Ausbilder für neuen Wehrdienst
  • Generalinspekteur und Staatssekretär haben neue Ausbildungsansätze angeordnet
  • Truppe soll über ausreichende Ausbildungskapazitäten verfügen
  • Mannschaftssoldaten sollen künftig in der Ausbildung eingesetzt werden
  • Einsatz von Reservisten zur Ausbildung mit Verpflichtungsprämie
  • Grundausbildung wird ab Mai vereinheitlicht
  • Heimatschutz als einheitliches Fundament für Soldatenausbildung
  • Neue Inhalte in der Grundausbildung, z.B. Umgang mit Drohnen
  • Stärkung der individuellen Resilienzvorsorge im Lehrplan

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bedarf an mehr Ausbildern
  • Einführung innovativer Ansätze zur Stärkung der Ausbildungskapazitäten
  • Gewährleistung ausreichender Ausbildungskapazitäten
  • Maßnahmen zur Einbeziehung von Mannschaftssoldaten in die Ausbildung
  • Erhöhung des Einsatzes von Reservisten in der Rekrutausbildung
  • Einführung von Verpflichtungsprämien für Reservisten
  • Grundlegende Neugestaltung der zwölfwöchigen Grundausbildung
  • Vereinheitlichung der Grundausbildung für Teilstreitkräfte
  • Einführung neuer Inhalte in der Grundausbildung
  • Umgang mit Drohnen im Lehrplan
  • Stärkung der individuellen Resilienzvorsorge
  • Vorbereitung der Soldaten auf Krisenfälle im zivilen Leben

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird eine Stellungnahme oder Reaktion von Generalinspekteur Carsten Breuer und Staatssekretär Nils Hilmer zitiert, die innovative Ansätze zur Stärkung der Ausbildungskapazitäten anordnen und betonen, dass die Bundeswehr verlässlich über ausreichende Kapazitäten zur Ausbildung von Rekruten verfügen muss.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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