Flüchtlingspolitik und Rückführungen nach Syrien
Berlin () – Das von Alexander Dobrindt (CSU) geführte Bundesinnenministerium hält trotz der jüngsten Aussagen von Außenminister Johann Wadephul (CDU) zur Lage in Syrien an der Absicht fest, Flüchtlinge nach Syrien abzuschieben. „Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass Abschiebungen nach Syrien durchgeführt werden, beginnend mit Straftätern“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).
„Das Bundesinnenministerium arbeitet derzeit an einer Vereinbarung mit Syrien, damit Rückführungen möglich werden“, erklärte der Sprecher weiter. „Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bearbeitet seit Ende September 2025 wieder Asyl-Anträge von Syrern aus der Gruppe der jungen, arbeitsfähigen, allein reisenden Männer.“
Wadephul hatte sich bei einem Besuch eines Vorortes der Hauptstadt Damaskus, der im Bürgerkrieg stark verwüstet wurde, bestürzt gezeigt und gesagt, ein solch großes Ausmaß an Zerstörung habe er persönlich noch nicht gesehen. „Kurzfristig können sie nicht zurückkehren“, hatte er mit Blick auf die in Deutschland lebenden syrischen Flüchtlinge hinzugefügt. „Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt, Johann Wadephul
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt (CSU), Johann Wadephul (CDU), Bundesregierung, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Syrien.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Orte sind: Deutschland, Syrien, Berlin, Damaskus.
Worum geht es in einem Satz?
Trotz der besorgniserregenden Lage in Syrien und der Aussagen von Außenminister Wadephul plant das Bundesinnenministerium unter Dobrindt weiterhin Abschiebungen von Straftätern nach Syrien und arbeitet an einer Vereinbarung für Rückführungen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Koalitionsvertrag der Bundesregierung
- Absicht, Flüchtlinge nach Syrien abzuschieben
- Besuch von Außenminister Johann Wadephul in Syrien
- Zerstörungen im Bürgerkrieg
- Wiederaufnahme der Bearbeitung von Asyl-Anträgen für syrische Flüchtlinge
- Fokussierung auf Rückführungen von Straftätern
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesinnenministerium plant weiterhin Abschiebungen nach Syrien
- Außenminister Wadephul äußert Bestürzung über Zerstörung in Damaskus
- Wadephul warnt vor Rückkehr für syrische Flüchtlinge in Deutschland
- Absicht, Abschiebungen mit Fokus auf Straftäter zu beginnen
- Vereinbarung mit Syrien für Rückführungen in Arbeit
- Bundesamt für Migration bearbeitet wieder Asyl-Anträge von syrischen Männern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abschiebungen nach Syrien geplant
- Abschiebung von Straftätern priorisiert
- Vereinbarung mit Syrien zur Rückführung in Arbeit
- Bearbeitung von Asyl-Anträgen für bestimmte Gruppen wieder aufgenommen
- Rückkehr syrischer Flüchtlinge derzeit nicht möglich
- Lebensbedingungen in Syrien als untragbar bewertet
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Außenminister Johann Wadephul äußert sich besorgt über die Zerstörung in Syrien und betont, dass die syrischen Flüchtlinge kurzfristig nicht zurückkehren können.
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