Aminata Touré nutzt Kleidung als "Panzer"

Aminata Touré nutzt Kleidung als "Panzer"

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Politik und Selbstwahrnehmung in Schleswig-Holstein

Kiel () – Schleswig-Holsteins Sozialministerin Aminata Touré hat nach eigenen Angaben in der Politik „schmerzhaft“ lernen müssen, realistischer auf die Absichten von Menschen zu blicken, und nutzt ihr äußeres Erscheinungsbild bewusst als eine Art Schutzpanzer. Dies sagte die Grünen-Politikerin im Interviewband „Küstenkonturen“, aus dem die „Neue Osnabrücker Zeitung“ zitiert.

Als Beleg für ihre persönliche Entwicklung nannte Touré ihre frühere Gutgläubigkeit. „Ich bin sehr gutgläubig und manchmal fast naiv gewesen, was die Absichten von Menschen, vor allem in der Politik, angeht, in der Hoffnung, dass das übergeordnete Ziel uns doch eigene Eitelkeiten vergessen lässt. Ist aber gar nicht so, habe ich oftmals und schmerzhaft feststellen müssen“, sagte Touré dem Autor des Buches, Journalist Kay Müller.

Diese Erkenntnisse hätten sie jedoch nicht misstrauisch gemacht, sondern „realistischer“. Das schütze sie total vor unnötigen Verletzungen, so die Ministerin. Auf einen abfälligen Kommentar auf Instagram, der sie als „Mode-Püppchen“ bezeichnete, reagierte sie gelassen. „Der wollte mich wohl beleidigen. Aber das hat mich überhaupt nicht getroffen.“

Auf die Frage, ob ihr zurechtgemachtes Äußeres auch ein Panzer sei, den sie anlege, antwortete Touré: „Ja, auf jeden Fall.“ Die Ministerin räumte ein, zwei Kleiderschränke zu besitzen. Ihr Aussehen sei Touré „voll“ wichtig.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Aminata Touré (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Aminata Touré, Kay Müller

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grüne, dts Nachrichtenagentur, Neue Osnabrücker Zeitung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel

Worum geht es in einem Satz?

Schleswig-Holsteins Sozialministerin Aminata Touré betont in einem Interview, dass sie in der Politik lernt, realistischer mit den Absichten von Menschen umzugehen, und ihr äußeres Erscheinungsbild als Schutzpanzer nutzt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Erfahrungswerte aus der Politik
  • Frühere Gutgläubigkeit
  • Naivität gegenüber politischen Absichten
  • Schmerzen durch unangenehme Erkenntnisse
  • Entwicklungen in der Wahrnehmung persönlicher Interaktionen
  • Abfällige Kommentare in sozialen Medien
  • Bewusster Einsatz des äußeren Erscheinungsbildes
  • Erworbene Realitätsnähe im Umgang mit Menschen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schmerzhaftes Lernen über die Absichten von Menschen
  • Realistischere Einschätzung von Situationen
  • Schutz vor unnötigen Verletzungen
  • Gelassenheit gegenüber negativen Kommentaren
  • Bewusstsein für die eigene Eitelkeit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Aminata Touré zitiert. Sie äußert, dass sie in der Politik "schmerzhaft" lernen musste, realistischer auf die Absichten von Menschen zu blicken und nutzt ihr äußeres Erscheinungsbild als Schutzpanzer.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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