Biobauern kritisieren geplantes Namensverbot für Veggie-Produkte

Biobauern kritisieren geplantes Namensverbot für Veggie-Produkte

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Politik: EU-Verbot für pflanzliche Produkte in Berlin

Berlin () – Die Vorsitzende des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Tina Andres, hat Entscheidung der EU-Parlamentarier, gegen Begriffe wie Veggie-Burger vorzugehen, scharf kritisiert.

„Ein Verbot, Produkte, die bisher vorwiegend aus tierischen Zutaten bestanden haben, nicht mehr als solche ausloben zu dürfen, wenn sie nun aus rein pflanzlichen Zutaten bestehen, halten wir für eine absurde Bevormundung“, sagte Andres dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgabe). „So ein Verbot schadet darüber hinaus der Wirtschaft, insbesondere straft es die innovativen deutschen Unternehmen, die mit gelungenen Fleischersatzprodukten auch international glänzen.“

Andres argumentierte, dass auch Kennzeichnungen wie „Bio“ erlernt seien. Der Verband halte auch die Kennzeichnung „veganes Schnitzel“ bei Verbrauchern mittlerweile für gelernt.

Sie forderte die Bundesregierung auf, das Vorhaben nun im EU-Rat aufzuhalten. „Wir erwarten von der Bundesregierung, sich gegen diese Überregulierung zu wehren und sich bei der anstehenden Abstimmung im EU-Rat dagegen zu stellen“, sagte sie.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Einkaufsregal in einem Supermarkt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Tina Andres

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), EU-Parlamentarier, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesregierung, EU-Rat

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, EU (Europäische Union).

Worum geht es in einem Satz?

Die Vorsitzende des BÖLW, Tina Andres, kritisiert das geplante Verbot von Begriffen wie „Veggie-Burger“ durch EU-Parlamentarier als absurde Bevormundung, die die Wirtschaft schadet und fordert die Bundesregierung auf, sich im EU-Rat dagegen einzusetzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entscheidung des EU-Parlaments über Begriffe wie Veggie-Burger
  • Kritik der BÖLW-Vorsitzenden Tina Andres an dieser Entscheidung
  • Wahrnehmung als Bevormundung und wirtschaftliche Schädigung
  • Unterstützung innovativer deutscher Unternehmen im Bereich Fleischersatz
  • Erlernte Kennzeichnungen wie "veganes Schnitzel"
  • Forderung nach Widerstand der Bundesregierung im EU-Rat

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik und Öffentlichkeit haben nicht auf die Kritik reagiert.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Absurde Bevormundung der Verbraucher
  • Schaden für die Wirtschaft
  • Bestrafung innovativer deutscher Unternehmen
  • Gefährdung erfolgreicher Fleischersatzprodukte
  • Notwendigkeit einer Positionierung der Bundesregierung im EU-Rat

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Tina Andres, die Vorsitzende des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), kritisiert das Vorhaben der EU-Parlamentarier und bezeichnet es als "eine absurde Bevormundung".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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