Wohnungsbaupolitik in Berlin stärken
Berlin () – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will den Bau von genehmigten, aber noch nicht begonnenen Wohnungen forcieren. Dafür soll zeitlich befristet der Effizienzhausstandard EH55 wieder gefördert werden. Die Ressortabstimmung wurde nun eingeleitet, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Ministeriumskreise.
Das Ministerium verspricht sich von der Förderung einen schnellen konjunkturellen Impuls für den Wohnungsbau. „Wir setzen nun die richtigen Signale am Markt, dass sich Investitionen lohnen“, heißt es in einem Papier des Ministeriums, über das die Zeitung berichtet.
Union und SPD hatten die Förderung im Koalitionsvertrag angekündigt, um auf diese Weise den Wohnungsbau voranzubringen. Viele dieser Projekte waren unter anderen Finanzierungsbedingungen geplant worden, sind heute nicht mehr wirtschaftlich und liegen darum auf Eis.
In diesem Jahr würden aus der Neubauförderung des Bauministeriums „mindestens“ 59 Millionen Euro bereitgestellt, heißt es in dem Papier. 2026 soll das Programm weiterlaufen. „Dazu werden deutlich mehr Mittel bereitgestellt.“
Die Förderung für Neubauten nach dem Effizienzhaus-Standard EH55 wurde ursprünglich eingestellt, um stattdessen den Bau klimafreundlicherer Gebäude zu forcieren. Im Gebäudesektor wurden die Klimaschutzziele der Bundesregierung in den vergangenen Jahren gerissen, weshalb für Deutschland EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe drohen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Hubertz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesbauministerium, Verena Hubertz, SPD, Union, Handelsblatt, Bundesregierung, EU.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesbauministerin Verena Hubertz will den Bau genehmigter, aber ungenutzter Wohnungen durch die vorübergehende Wiederförderung des Effizienzhausstandards EH55 ankurbeln, um den Wohnungsbau zu fördern und Investitionen zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante, aber nicht gestartete Wohnungsbauprojekte
- Bedarf an schnellen konjunkturellen Impulsen im Wohnungsbau
- Ankündigung im Koalitionsvertrag von Union und SPD
- Aktuelle Finanzierungsbedingungen machen viele Projekte unrentabel
- Einstellung der EH55-Förderung zur Fokussierung auf klimafreundlicheren Bau
- Verfehlung der Klimaschutzziele im Gebäudesektor
- Drohende EU-Strafzahlungen für Deutschland
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesbauministerin Verena Hubertz will Bau genehmigter Wohnungen forcieren
- Förderung des Effizienzhausstandards EH55 soll zeitlich befristet wieder eingesetzt werden
- Ressortabstimmung wurde eingeleitet
- Ministerium erwartet schnellen konjunkturellen Impuls für Wohnungsbau
- Ziel: Signale setzen, dass sich Investitionen lohnen
- Förderung im Koalitionsvertrag von Union und SPD angekündigt
- Neubauförderung in Höhe von mindestens 59 Millionen Euro für dieses Jahr
- Programm soll 2026 fortgeführt und mit mehr Mitteln ausgestattet werden
- EH55-Förderung ursprünglich eingestellt für klimafreundlichere Gebäude
- Klimaschutzziele im Gebäudesektor wurden gerissen, drohende EU-Strafzahlungen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forcierung des Bauens genehmigter, aber nicht begonnener Wohnungen
- Schneller konjunktureller Impuls für den Wohnungsbau
- Signalisierung von lohnenden Investitionen am Markt
- Fortführung der Förderung bis 2026 mit mehr bereitgestellten Mitteln
- Mögliche EU-Strafzahlungen in Milliardenhöhe wegen Nichterreichens der Klimaschutzziele
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Ministeriums zitiert: "Wir setzen nun die richtigen Signale am Markt, dass sich Investitionen lohnen."
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