Bündnisgrüne fordern Bekenntnis zur EU-Wiederherstellungsverordnung
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Politik in Brandenburg: EU-Agrarverordnung und Renaturierung
Heidelberg () – Vor Beginn der Agrarministerkonferenz (AMK) vom 24. bis 26. September in Heidelberg fordern die Brandenburger Bündnisgrünen von der Landesregierung ein eindeutiges Signal zur Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung. Das teilte die Partei am Dienstag mit.
Unter anderem sieht die Verordnung die Renaturierung von Mooren, Wäldern und Flussauen vor und ist seit diesem Jahr geltendes EU-Recht.
Das Land Brandenburg hatte die Umsetzung im Februar 2025 vorläufig ausgesetzt. Zur Begründung verwies Agrarministerin Hanka Mittelstädt (parteilos) auf fehlende rechtliche Vorgaben von Bund und EU. Zugleich hatte sie damals gesagt, das Land stehe grundsätzlich zu den Zielen der Verordnung und wolle diese im Einvernehmen mit Landwirten und Naturschutzverbänden umsetzen.
Die Grünen erwarten nun, dass dieses Bekenntnis auf der Konferenz bekräftigt wird. „Die Wiederherstellungsverordnung gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und verpflichtet auch Brandenburg, konkrete Pläne vorzulegen“, sagte die Landesvorsitzende Andrea Lübcke.
Aus Sicht der Partei sollten die ökologischen Vorteile – von Hochwasserschutz bis zu stabileren Böden – stärker betont werden.
Die Verordnung ist zentral für die Biodiversitätsstrategie der EU und soll helfen, die Folgen des Klimawandels abzufedern. Bis Oktober 2025 müssen die Bundesländer erste Maßnahmen und Daten an das Bundesamt für Naturschutz übermitteln.
Anfang 2026 soll ein Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans vorliegen, der 2027 endgültig verabschiedet werden soll.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bündnisgrünen, Landesregierung, EU, Agrarministerium, Hanka Mittelstädt, Bundesamt für Naturschutz, Andrea Lübcke
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand vom 24. bis 26. September statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Heidelberg, Brandenburg
Worum geht es in einem Satz?
Die Brandenburger Bündnisgrünen fordern von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung zur Renaturierung von Mooren, Wäldern und Flussauen, die für die Biodiversitätsstrategie der EU zentral ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Agrarministerkonferenz (AMK) in Heidelberg
Forderung der Brandenburger Bündnisgrünen an die Landesregierung
EU-Wiederherstellungsverordnung seit 2023 geltendes EU-Recht
Vorläufige Aussetzung der Umsetzung im Februar 2025 durch Brandenburg
Begründung: fehlende rechtliche Vorgaben von Bund und EU
Bekenntnis der Landesregierung zu den Zielen der Verordnung
Erwartung der Grünen auf Bekräftigung des Bekenntnisses auf der Konferenz
Ökologische Vorteile sollen betont werden
Verordnung zentral für Biodiversitätsstrategie der EU
Frist zur Übermittlung von Maßnahmen und Daten bis Oktober 2025
Frist zur Übermittlung von Maßnahmen und Daten bis Oktober 2025
Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans bis Anfang 2026
Endgültige Verabschiedung des Plans 2027
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andrea Lübcke, die Landesvorsitzende der Grünen, erklärt: „Die Wiederherstellungsverordnung gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten und verpflichtet auch Brandenburg, konkrete Pläne vorzulegen.“