Innenministerium fordert von Ditib Bekenntnis zu Grundwerten

Innenministerium fordert von Ditib Bekenntnis zu Grundwerten

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Innenministerium fordert von Ditib Bekenntnis zu Grundwerten

Berlin () – Das Bundesinnenministerium (BMI) hat den Moscheeverband Ditib aufgefordert, sich gegen Islamismus und Antisemitismus zu positionieren. „Wir erwarten von Kooperationspartnern der Bundesregierung eine klare Distanzierung zu Organisationen und Personen, die antisemitische Narrative verbreiten sowie islamistische Bestrebungen verfolgen oder unterstützen“, sagte ein BMI-Sprecher der „Welt“.

Die weitere Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden werde gemäß dem Koalitionsvertrag auch davon abhängen, „inwieweit eine Einflussnahme und Steuerung durch ausländische Regierungen erfolgt“. Das BMI unterstützt seit diesem Jahr die Ausbildung von Imamen der Ditib mit 465.000 Euro. Die Geistlichen sollen in Zusammenarbeit mit dem Islamkolleg Deutschland e.V. geschult, nicht wie zuvor durch die türkische Religionsbehörde Diyanet entsandt werden.

Anlass der Kritik ist eine Konferenz islamischer Gelehrter in Istanbul Ende August. Dort wurde unter Beteiligung des Diyanet-Präsidenten Ali Erbas eine Resolution verabschiedet, die den bewaffneten Kampf der Hamas gegen Israel unterstützt und zu einem „weltweiten Dschihad“ aufruft.

Das BMI erklärte dazu: „Die Vorgänge zeigen erneut, wie problematisch die strukturelle und personelle Anbindung von Ditib an die türkische Religionsbehörde ist. Grundvoraussetzungen der Zusammenarbeit mit Ditib sind ein klares Bekenntnis zur Werteordnung des Grundgesetzes, zur Völkerverständigung, zum Existenzrecht Israels und ein ebenso klares Bekenntnis gegen Islamismus und Antisemitismus.“

Das Ziel der Beendigung der Imam-Entsendung sei nach wie vor aktuell, heißt es aus dem BMI. Doch das Ministerium warnt Ditib: „Ob die hierzu getroffenen Maßnahmen wie die Ausbildungsinitiative weitergeführt werden, wird auch entscheidend davon abhängen, wie sich Ditib verhält und wie erfolgreich der Prozess verläuft.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Berliner Moschee (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen von Personen sind:

Ali Erbas

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesinnenministerium, BMI, Ditib, Diyanet, Islamkolleg Deutschland e.V., Hamas, Ali Erbas

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin und Istanbul statt.

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundesinnenministerium hat den Moscheeverband Ditib aufgefordert, sich klar gegen Islamismus und Antisemitismus zu positionieren und warnt, dass die weitere Zusammenarbeit abhängig von Ditibs Haltung gegenüber antisemitischen und islamistischen Bestrebungen sein wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Forderung des Bundesinnenministeriums (BMI) an den Moscheeverband Ditib, sich gegen Islamismus und Antisemitismus zu positionieren, war eine Konferenz islamischer Gelehrter in Istanbul, auf der eine Resolution verabschiedet wurde, die den bewaffneten Kampf der Hamas gegen Israel unterstützte und zu einem weltweiten Dschihad aufrief. Das BMI kritisierte die enge Anbindung von Ditib an die türkische Religionsbehörde Diyanet und stellte die zukünftige Zusammenarbeit in Frage, wenn Ditib sich nicht klar zu den Werten des Grundgesetzes bekennt.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Das Bundesinnenministerium hat den Moscheeverband Ditib aufgefordert, sich klar gegen Islamismus und Antisemitismus zu positionieren, nachdem eine Resolution auf einer Konferenz in Istanbul den bewaffneten Kampf der Hamas unterstützte. Die weitere Zusammenarbeit mit Ditib hängt davon ab, ob sie sich von der türkischen Religionsbehörde lösen und die Werte des Grundgesetzes bekennen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

- Erwartung einer klaren Distanzierung von antisemitischen Narrativen,
- Forderung nach Positionierung gegen Islamismus,
- Abhängigkeit der weiteren Zusammenarbeit von Einflussnahme ausländischer Regierungen,
- Unterstützung der Ausbildung von Imamen mit 465.000 Euro,
- Beendigung der Imam-Entsendung bleibt aktuell,
- Zukunft der Ausbildungsinitiative hängt vom Verhalten von Ditib ab,
- Notwendigkeit eines klaren Bekenntnisses zur Werteordnung des Grundgesetzes.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme eines Sprechers des Bundesinnenministeriums (BMI) zitiert. Der Sprecher betont, dass das BMI von Kooperationspartnern der Bundesregierung, wie dem Moscheeverband Ditib, eine klare Distanzierung von Organisationen und Personen erwartet, die antisemitische Narrative verbreiten und islamistische Bestrebungen unterstützen. Zudem wird auf die problematische Anbindung von Ditib an die türkische Religionsbehörde hingewiesen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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