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Rotes Kreuz will Nachbesserungen beim Wehrdienstmodell
Berlin () – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fordert Nachbesserungen beim neuen Wehrdienstmodell. „Ich bedauere, dass laut Kabinettsbeschluss kein einziger Satz zu einem sozialen Dienst im Anschreiben an die jungen Menschen vorgesehen ist“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
Viele seien bereit sich zu engagieren, „aber es fehlt schlicht am Wissen, wo dies sinnvoll möglich wäre“, ergänzte Hasselfeldt. „Hier könnte das Anschreiben in Verbindung mit einem konkreten Beratungsangebot durch die Träger leicht für Abhilfe sorgen.“
Im Rahmen des geplanten Gesetzes zum neuen Wehrdienst müsse die Bundesregierung die große Chance nutzen, „das freiwillige gesellschaftliche Engagement zu stärken“, forderte Hasselfeldt. „Den Einsatz für die Gesellschaft zu erhöhen, ist in den kommenden Jahren schon allein aufgrund der Demografie zwingend erforderlich.“ Falls es zu einem späteren Zeitpunkt doch noch zu einem Pflichtdienst komme, könne man auf den dann aufgebauten Strukturen aufsetzen. „Wir bauen darauf, dass die Bundesregierung hier nochmals im Sinne unserer Gesellschaft nachbessert“, sagte Hasselfeldt.
Ab nächstem Jahr sollen alle jungen Männer und Frauen ab ihrem 18. Geburtstag einen Fragebogen bekommen, dessen Ausfüllen für die Männer verpflichtend ist. Dabei soll das Interesse am Dienst in der Bundeswehr abgefragt werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DRK-Logistikzentrum (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gerda Hasselfeldt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Rheinische Post, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, DRK-Logistikzentrum
Worum geht es in einem Satz?
Das Deutsche Rote Kreuz fordert Nachbesserungen beim neuen Wehrdienstmodell, insbesondere die Einbeziehung eines sozialen Dienstes und entsprechender Informationen für junge Menschen, um das freiwillige gesellschaftliche Engagement zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Forderungen des DRK ist der geplante Kabinettsbeschluss zum neuen Wehrdienstmodell, der kein Angebot zum sozialen Dienst für junge Menschen enthält. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt kritisiert das Fehlen von Informationen und Beratungsangeboten für potenzielle freiwillige Engagierte und betont die Notwendigkeit, gesellschaftliches Engagement zu stärken, insbesondere im Kontext demografischer Herausforderungen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Nachbesserung beim neuen Wehrdienstmodell fordert, insbesondere in Bezug auf die fehlende Erwähnung eines sozialen Dienstes im Anschreiben an junge Menschen. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt betont die Notwendigkeit, freiwilliges gesellschaftliches Engagement zu fördern und schlägt konkrete Beratungsangebote vor, um das Engagement der jungen Menschen zu unterstützen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fordert Nachbesserungen beim neuen Wehrdienstmodell, Mangel an Informationen über soziale Dienste, Unzureichende Beratungsmöglichkeiten für junge Menschen, Stärkung des freiwilligen gesellschaftlichen Engagements, Notwendigkeit zur Erhöhung des gesellschaftlichen Einsatzes aufgrund demografischer Veränderungen, Möglichkeit der späteren Einführung eines Pflichtdienstes auf bestehenden Strukturen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Gerda Hasselfeldt, der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), zitiert. Sie äußert Bedauern darüber, dass im neuen Wehrdienstmodell kein Hinweis auf einen sozialen Dienst enthalten ist und fordert, dass die Bundesregierung die Chance nutzen sollte, das freiwillige gesellschaftliche Engagement zu stärken.
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