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SPD kritisiert Kontaktgebühr für Arztbesuche als unsozial
Erfurt () – Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Cornelia Urban, hat den Vorschlag des Arbeitgeberpräsidenten zur Einführung einer Kontaktgebühr für Arztbesuche entschieden zurückgewiesen. Urban teilte am Freitag mit, dass eine solche Gebühr vor allem Menschen mit geringem Einkommen und chronisch Kranke bestraft.
Wer krank ist, dürfe nicht aus Angst vor zusätzlichen Kosten auf einen Arztbesuch verzichten müssen.
Sie betonte, dass dies dazu führen würde, dass Krankheiten verschleppt werden und die Behandlungskosten steigen. Urban bezeichnete die Idee als unsozial und gesundheitspolitisch unsinnig.
Zudem würde ein neues Bürokratiemonster geschaffen, das den niedergelassenen Ärzten die medizinische Tätigkeit erschwere, da sie dann auch als Buchhalter fungieren müssten.
Statt Patienten finanziell abzuschrecken, seien nachhaltige Lösungen notwendig, um Arztkontakte besser zu steuern. Urban verwies auf den Koalitionsvertrag auf Bundesebene, in dem bereits die Prüfung eines Primärarztsystems vorgesehen ist.
Diesen Weg solle man gehen, anstatt alte Fehler wie die gescheiterte Praxisgebühr von 2004 bis 2012 zu wiederholen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | SPD-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Cornelia Urban
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Thüringer Landtag, Arbeitgeberpräsident, Primärarztsystem
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Ereignisse fanden in Erfurt statt.
Worum geht es in einem Satz?
Cornelia Urban, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, hat den Vorschlag zur Einführung einer Kontaktgebühr für Arztbesuche scharf kritisiert, da er vor allem einkommensschwache und chronisch kranke Menschen benachteiligen würde und stattdessen nachhaltige Lösungen zur besseren Steuerung von Arztkontakten gefordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist der Vorschlag des Arbeitgeberpräsidenten, eine Kontaktgebühr für Arztbesuche einzuführen. Cornelia Urban, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, lehnt diese Idee ab, da sie befürchtet, dass sie besonders Menschen mit geringem Einkommen und chronisch Kranke benachteiligt und zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führen könnte.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass Cornelia Urban, die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, den Vorschlag zur Einführung einer Kontaktgebühr für Arztbesuche scharf kritisiert hat. Sie betont, dass eine solche Gebühr vor allem finanzschwache Menschen und chronisch Kranke benachteiligen würde und stattdessen nachhaltige Lösungen zur besseren Steuerung von Arztkontakten notwendig sind.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Menschen mit geringem Einkommen und chronisch Kranke würden bestraft, Krankheiten würden verschleppt, die Behandlungskosten würden steigen, ein neues Bürokratiemonster würde geschaffen, die medizinische Tätigkeit der niedergelassenen Ärzte würde erschwert, und man würde alte Fehler wie die gescheiterte Praxisgebühr wiederholen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Cornelia Urban, der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, zitiert. Sie weist den Vorschlag eines Arbeitgeberpräsidenten zur Einführung einer Kontaktgebühr für Arztbesuche entschieden zurück, da diese Gebühr insbesondere Menschen mit geringem Einkommen und chronisch Kranke bestraffen würde. Urban bezeichnet die Idee als unsozial und gesundheitspolitisch unsinnig und fordert nachhaltige Lösungen zur besseren Steuerung von Arztkontakten.
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