Gesundheitspolitik in Deutschland: Gebührenvorschläge und digitale Innovationen
Berlin () – Die Kassenärzte in Deutschland wollen die Zahl unnötiger Mehrfachbehandlungen verringern und schlagen eine Gebühr für Patienten bei jedem Arztbesuch vor.
„Statt einer Praxisgebühr könnte es künftig als Eigenbeteiligung bei Arztbesuchen eine Kontaktgebühr geben.“, sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der „Bild“ (Montagsausgabe). „Sie könnte, wie zum Beispiel in Japan, bei drei oder vier Euro liegen und sollte von den Krankenkassen eingezogen werden. So könnte die Einnahmebasis der Kassen erhöht werden.“
Gassen sagte, die Gebühr müsse „sozial verträglich gestaltet werden, damit niemand überfordert wird“. Der KBV-Chef schlägt zugleich die Einführung eines „digitalen Ärzte-Lotsen“ für Patienten vor, um die Zahl unnötiger Arztbesuche zu reduzieren und Kosten zu senken. Dieser Lotse soll Patienten beraten und Arztbesuche koordinieren.
„Um wirklich Effizienzgewinne zu erzielen, könnte ein digitaler Ärzte-Lotse für Patienten helfen“, so Gassen. „Durch eine solche Koordination für Patienten könnten unnötige Doppel- und Dreifachbehandlungen verhindert werden. Möglich wäre es, dieses System bei entsprechender Finanzierung über die 116117 zu etablieren.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Gassen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Kassenärzte in Deutschland schlagen vor, eine Kontaktgebühr für Arztbesuche einzuführen, um unnötige Mehrfachbehandlungen zu reduzieren und gleichzeitig einen digitalen Ärzte-Lotsen zur besseren Koordination von Arztterminen einzuführen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunahme unnötiger Mehrfachbehandlungen
- Hohe Gesundheitskosten
- Bedarf an effizienter Ressourcen-Nutzung im Gesundheitssystem
- Vorbildfunktion internationaler Systeme (z.B. Japan)
- Vorschläge zur Entlastung der Krankenkassen
- Notwendigkeit einer sozial verträglichen Regelung
- Digitalisierung im Gesundheitswesen
- Mangelnde Koordination von Arztbesuchen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verringerung unnötiger Mehrfachbehandlungen
- Einführung einer Kontaktgebühr
- Erhöhung der Einnahmebasis der Krankenkassen
- Soziale Verträglichkeit der Gebühr
- Digitalisierung durch einen "digitalen Ärzte-Lotsen"
- Beratung und Koordination von Patienten
- Reduzierung unnötiger Arztbesuche
- Senkung der Kosten
- Verhinderung von Doppel- und Dreifachbehandlungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Gassen, dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), zitiert. Er schlägt eine Gebühr für Patienten bei jedem Arztbesuch vor und erläutert, dass diese "sozial verträglich gestaltet werden" müsse.
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