Glauber fordert Nachschärfung des Bundes beim Wolf
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Glauber fordert Nachschärfung des Bundes beim Wolf
München () – Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat den Bund aufgefordert, den günstigen Erhaltungszustand des Wolfes nicht nur für die atlantische, sondern auch für die kontinentale Region Deutschlands festzustellen. Hintergrund ist der aktuelle FFH-Bericht der Bundesregierung an die EU, der den günstigen Erhaltungszustand lediglich für den Nordwesten Deutschlands ausweist.
Glauber erklärte, dass die derzeitige Einstufung des Erhaltungszustands als nicht günstig nicht vermittelbar sei.
Seiner Ansicht nach lasse sich angesichts des hohen Wolfsbestandes auch für die kontinentale Region ein günstiger Erhaltungszustand begründen. Er forderte Berlin auf, keine rechtlichen Unsicherheiten in Bezug auf Entnahmeentscheidungen zu schaffen.
Der Minister unterstrich die Bedeutung der Weidetierhaltung für die Artenvielfalt in Bayern und forderte ein konsequentes Wolfsmanagement mit einem klaren Rechtsrahmen.
Dazu soll der Wolf schnellstmöglich auch ins Jagdrecht auf Landes- und Bundesebene überführt werden.
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Die Orte, die in dem beschriebenen Ereignis erwähnt werden, sind: München, Bayern, und möglicherweise der gesamte Bundesrepublik Deutschland (insbesondere die kontinentale Region und der Nordwesten Deutschlands).
Worum geht es in einem Satz?
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber fordert den Bund auf, den günstigen Erhaltungszustand des Wolfes auch für die kontinentale Region Deutschlands zu bestätigen und betont die Notwendigkeit eines klaren Wolfsmanagements im Jagdrecht.
Der Auslöser für die Aussagen von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber ist der aktuelle FFH-Bericht der Bundesregierung, der den Erhaltungszustand des Wolfes in Deutschland nur für den Nordwesten als günstig ausweist. Glauber fordert eine Überprüfung und Anpassung dieser Einstufung für die kontinentale Region, um rechtliche Unsicherheiten zu vermeiden und ein effektives Wolfsmanagement zu ermöglichen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber fordert eine Neubewertung des Wolfs im Erhaltungszustand für die kontinentale Region Deutschlands, während die Bundespolitik als nicht vermittelbar angesehen wird. Er spricht sich für ein klares Wolfsmanagement und eine Überführung des Wolfs ins Jagdrecht aus, um rechtliche Unsicherheiten bei Entnahmen zu vermeiden.
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: rechtliche Unsicherheiten in Bezug auf Entnahmeentscheidungen, Schwierigkeiten beim Wolfsmanagement, Einfluss auf die Weidetierhaltung und die Artenvielfalt in Bayern, die Notwendigkeit einer Überführung des Wolfes ins Jagdrecht auf Landes- und Bundesebene.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) zitiert. Er fordert, den günstigen Erhaltungszustand des Wolfes auch für die kontinentale Region Deutschlands festzustellen und betont, dass die derzeitige Einstufung als nicht günstig nicht vermittelbar sei. Glauber spricht sich zudem für ein konsequentes Wolfsmanagement und die Überführung des Wolfes ins Jagdrecht aus.