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Dax startet mit Gewinnen – Anleger setzen auf EU-US-Zolleinigung
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstag mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.465 Punkten berechnet und damit 0,9 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Bank, die Deutsche Telekom und Siemens Healthineers, am Ende Infineon, Vonovia und MTU.
Die Marktteilnehmer hätten gedanklich bereits einen Haken hinter dem Handelsabkommen zwischen den USA und der EU gemacht, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Als Blaupause werde das Abkommen zwischen Japan und den USA gesehen. „Es dürfte jedoch nicht ganz so einfach sein, da die wirtschaftlichen Verknüpfungen und Überlappungen zwischen Europa und den USA wesentlich mehr Schwerpunkte und Schnittstellen besitzen, als zwischen Japan und den USA.“ Lediglich die Schwerpunkte Automotive-Sektor und Maschinenbau seien direkt übertragbar.
Im weiteren Interesse stehen zudem die Quartalszahlen von zum Beispiel Tesla, Alphabet und der Deutschen Bank. Das größte deutsche Bankinstitut ist gut durch das erste Halbjahr gekommen und konnte mit dem vorgelegten Zahlenwerk überzeugen. „Insgesamt wird es dem Dax jedoch schwerfallen, nachhaltig über die Kursmarke von 24.500 Punkten anzusteigen“, so Lipkow weiter. „Zu groß ist die Gefahr, dass es doch noch zu Streitigkeiten zwischen den USA und der EWU bei der Ausarbeitung des Handelsabkommen kommen könnte. Aus diesem Grund werden sich die Investoren trotz allen Sonnenscheins an den Aktienmärkten vorerst weiter vornehm zurückhalten.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1765 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8500 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,98 US-Dollar; das waren 47 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Siemens Healthineers, Infineon, Vonovia, MTU, Tesla, Alphabet, USA, EU, Japan, EWU
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Donnerstag statt, jedoch wird kein konkretes Datum angegeben. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Am Donnerstag startete der Dax mit einem Plus von 0,9 Prozent bei etwa 24.465 Punkten, während die Marktteilnehmer optimistisch auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und der EU blicken, jedoch vor möglichen Streitigkeiten warnen und auf anstehende Quartalszahlen von großen Unternehmen achten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Anstieg des Dax wurde hauptsächlich durch positive Erwartungen bezüglich eines Handelsabkommens zwischen den USA und der EU sowie überzeugende Quartalszahlen von Unternehmen wie der Deutschen Bank ausgelöst. Trotz dieser positiven Faktoren bleiben Anleger jedoch vorsichtig, da mögliche Streitigkeiten zwischen den USA und der EU das Marktumfeld belasten könnten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Marktteilnehmer am Aktienmarkt optimistisch über ein bevorstehendes Handelsabkommen zwischen den USA und der EU denken, obwohl Marktexperte Andreas Lipkow vor möglichen Streitigkeiten warnt, die das Kurswachstum des Dax beeinträchtigen könnten. Zudem gibt es ein Augenmerk auf die Quartalszahlen großer Unternehmen, während die Investoren eine abwartende Haltung einnehmen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die genannten Folgen oder Konsequenzen im Artikel sind: Kursgewinne des Dax, Unsicherheit über das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU, Schwierigkeiten für den Dax, nachhaltig über 24.500 Punkte zu steigen, potentielle Streitigkeiten zwischen den USA und der EWU, Zurückhaltung der Investoren an den Aktienmärkten, schwächere europäische Gemeinschaftswährung, Anstieg des Ölpreises.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Marktexperten Andreas Lipkow zitiert. Er äußert, dass die Marktteilnehmer bereits optimistisch auf das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU blicken, jedoch betont, dass die wirtschaftlichen Verknüpfungen zwischen Europa und den USA komplexer sind als zwischen Japan und den USA, was potenzielle Schwierigkeiten bei den Verhandlungen mit sich bringen könnte.
Frankfurt am Main
Frankfurt am Main ist eine bedeutende Finanzmetropole in Deutschland und bekannt als Sitz der Europäischen Zentralbank. Die Stadt bietet eine beeindruckende Skyline, die von modernen Wolkenkratzern geprägt ist, und zieht damit zahlreiche internationale Unternehmen an. Neben der Bankenwelt ist Frankfurt auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einem der größten Flughäfen Europas. Kulturell hat die Stadt mit Museen, Theatern und historischen Altstadtvierteln viel zu bieten. Frankfurt ist somit nicht nur ein Zentrum für Wirtschaft, sondern auch ein pulsierendes kulturelles Herz Europas.
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