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Dax am Mittag zurückhaltend – Zoll-Verhandlungen werden beäugt
Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Donnerstag nach einem leicht positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag zurückhaltend gezeigt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.810 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, Siemens und Bayer. Vom unteren Ende mussten dagegen Rheinmetall, Siemens Energy und Fresenius grüßen.
„Die Vorgaben aus dem asiatischen Handel waren gemischt und von chinesischen Konjunkturdaten und einigen Handelsabkommen mit z.B. Vietnam und den USA geprägt gewesen“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Dabei zeigte sich, dass die chinesische Konjunktur weiterhin stagniert und die USA bei ihren Verhandlungen die Verhandlungspartner in Kuhdeals reintreiben.“
Es dürfe gespannt darauf gewartet werden, ob sich die EWU ebenfalls auf das Glatteis führen lassen werde. Ein einvernehmliches Ergebnis werde nach aktueller Sachstandslage unwahrscheinlich werden. „Es könnte weiterhin Strafzölle in irgendeiner Form und Höhe geben, die Frage bleibt offen, ob die europäischen Unternehmen diese wegdrücken können.“
„Heute stehen bereits wichtige US-Arbeitsmarktdaten an, da der morgige Nationalfeiertag der USA für eine verkürzte Handelswoche sorgt. Nach den gestrigen sehr schwachen ADP-Daten werden die Investoren besonders darauf schauen. Es wird weiterhin mit einer tendenziellen Kaufzurückhaltung gerechnet werden müssen, da sich die Marktteilnehmer vor dem 9. Juli nicht aus der Deckung trauen werden. Das Handelsvolumen dürfte weiterhin dünn bleiben“, sagte Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1794 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8479 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Infineon, Siemens, Bayer, Rheinmetall, Siemens Energy, Fresenius, Vietnam, USA, EWU, ADP
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax zeigte sich am Donnerstag nach positivem Start zurückhaltend bei etwa 23.810 Punkten, während Infineon, Siemens und Bayer führende Aktien waren, und unsichere globale Handelsdynamiken sowie bevorstehende US-Arbeitsmarktdaten die Investoren weiterhin vorsichtig agieren lassen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war die gemischte Entwicklung der asiatischen Handelsmärkte, die durch stagnierende chinesische Konjunkturdaten und Handelsabkommen beeinflusst war. Zudem wachten die Investoren besorgt auf wichtige US-Arbeitsmarktdaten und mögliche zukünftige wirtschaftliche Unsicherheiten, was zu einer tendenziellen Kaufzurückhaltung führte.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Märkte nach gemischten Vorgaben aus Asien und schwachen US-Daten zurückhaltend reagiert haben, während die Investoren vor dem Nationalfeiertag in den USA eine Kaufzurückhaltung zeigen. Zudem wird auf die Unsicherheit bezüglich möglicher europäischer Strafzölle hingewiesen, die die Unternehmensgewinner beeinflussen könnten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgenden oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Stagnation der chinesischen Konjunktur, ungewisse Verhandlungsergebnisse in der EWU, mögliche Strafzölle, Kaufzurückhaltung der Investoren, dünnes Handelsvolumen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marktanalyst Andreas Lipkow zitiert. Er kommentiert die gemischten Vorgaben aus dem asiatischen Handel und die stagnierende chinesische Konjunktur, während er auch auf die bevorstehenden US-Arbeitsmarktdaten hinweist und eine tendenzielle Kaufzurückhaltung der Investoren erwartet.
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