Linke fordert Bundeshilfe für Sanierung von Kaligruben in Thüringen

Linke fordert Bundeshilfe für Sanierung von Kaligruben in Thüringen

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Linke fordert Bundeshilfe für Sanierung von Kaligruben in Thüringen

Erfurt () – Die Fraktion Die im Thüringer Landtag hat eine gerechtere Verteilung der Kosten für die Sanierung ehemaliger Kaligruben gefordert. Dies teilte der umweltpolitische Sprecher Jens Thomas mit.

Hintergrund ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das dauerhaft mit den Sanierungskosten allein lässt.

Thomas kritisierte den Generalvertrag von 1999, der die Beteiligung des Bundes an den Altlasten der DDR- regelt, als unzureichend. Der Freistaat zahlt jährlich rund 20 Millionen für die Sicherungsmaßnahmen in ehemaligen Kalistandorten wie Merkers und Springen.

Die Linke sieht darin eine gesamtdeutsche Verantwortung, die vor der Gründung Thüringens liege.

Die Fraktion fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine solidarische Kostenverteilung einzusetzen. ‚In finanziell angespannten Zeiten braucht es eine politische Lösung, die den Herausforderungen dauerhaft gerecht wird‘, sagte Thomas. Die bisherigen Regelungen seien nicht mehr zeitgemäß.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kaliberg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Thüringer Landtag, Jens Thomas, Bundesverwaltungsgericht, Freistaat Thüringen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Erfurt, Merkers, Springen.

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke im Thüringer Landtag fordert eine gerechtere Verteilung der Sanierungskosten für ehemalige Kaligruben, da das Bundesverwaltungsgericht Thüringen dauerhaft allein dafür verantwortlich macht und die aktuellen Regelungen als unzureichend und veraltet kritisiert werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Forderung der Fraktion Die Linke ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das besagt, dass Thüringen allein für die Sanierungskosten ehemaliger Kaligruben verantwortlich ist. Die Linke kritisiert auch den bestehenden Generalvertrag von 1999, der die Bundesbeteiligung an Altlasten regelt, als unzureichend und fordert eine gerechtere Kostenverteilung.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag hat gefordert, die Kosten für die Sanierung ehemaliger Kaligruben gerechter zu verteilen, nachdem ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Thüringen allein für die finanziellen Lasten verantwortlich macht. Jens Thomas kritisierte die unzureichende Regelung des Generalvertrags von 1999 und forderte eine bundesweite solidarische Lösung in Anbetracht der gesamtdeutschen Verantwortung.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden: Thüringen bleibt dauerhaft mit Sanierungskosten allein, unzureichende Regelung des Generalvertrags von 1999, jährliche Kosten von rund 20 Millionen Euro, gesamtdeutsche Verantwortung für Altlasten, Notwendigkeit einer solidarischen Kostenverteilung, Bedarf an einer zeitgemäßen politischen Lösung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jens Thomas, dem umweltpolitischen Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, zitiert. Er kritisiert den Generalvertrag von 1999 als unzureichend und fordert eine gerechtere Verteilung der Sanierungskosten für ehemalige Kaligruben, da die aktuellen Regelungen nicht mehr zeitgemäß seien und in finanziell angespannten Zeiten eine politische Lösung notwendig sei.

Erfurt: Ein Überblick über die Landeshauptstadt Thüringens

Erfurt ist die Landeshauptstadt von Thüringen und bekannt für ihre historische Altstadt mit beeindruckenden Fachwerkhäusern. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht, und bietet zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie den Erfurter Dom und die Krämerbrücke. Erfurt ist zudem ein wichtiges Zentrum für Bildung, mit einer Vielzahl von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ziel für entwickelt, Dank ihrer kulturellen Veranstaltungen und Festivals. Auch wirtschaftlich ist Erfurt wachsend, mit einer diversifizierten Industrie und einem starken Dienstleistungssektor.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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