News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Compact-Verbot
Leipzig () – Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Dienstag die Verhandlung im Hauptsacheverfahren um das Verbot des Compact-Magazins begonnen. Dabei soll geklärt werden, ob die Verbotsentscheidung des Bundesinnenministeriums auf Grundlage des Vereinsgesetzes rechtens war.
Zu Beginn der Verhandlung applaudierte eine Gruppe von Anhängern, als Compact-Chef Jürgen Elsässer den Gerichtssaal betrat. Elsässers Rechtsanwalt Ulrich Vosgerau, bekannt auch schon als Rechtsbeistand von Björn Höcke und für seine Teilnahme am Treffen von Rechten in Potsdam im Jahr 2023, versuchte zu Beginn, die Befangenheit des Gerichts feststellen zu lassen. Er wolle klären lassen, ob ein Innenminister überhaupt ein „reguläres Medienerzeugnis“ verbieten dürfe und fürchte, dass diese Frage am Ende ungeklärt bleibe, auch wenn das Totalverbot scheitere.
Wann das Gericht in der Sache entscheidet, ist unklar. Für Mittwoch und Donnerstag wurden vorsorglich zwei weitere mögliche Verhandlungstage angesetzt.
Die damalige Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte das Verbot von Compact im Juli 2024 angeordnet und dies unter anderem damit begründet, dass es sich bei dem Magazin um ein „Sprachrohr der rechtsextremistischen Szene“ handele. Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Sofortvollzug des Verbots im August 2024 allerdings teilweise ausgesetzt. Demnach hatten die Leipziger Richter zwar keine grundsätzlichen Bedenken gegen die Anwendbarkeit des Vereinsgesetzes, aber im konkreten Fall schätzten sie die Erfolgsaussichten als offen ein.
Das Bundesverwaltungsgericht ist in dem Verfahren um das Verbot der Compact-Magazin GmbH sowie der Conspect Film GmbH erst- und letztinstanzlich zuständig. Mit dem Verbot war das Vereinsvermögen beschlagnahmt und eingezogen sowie die Bildung von Ersatzorganisationen untersagt worden. Mit ihrer Klage machten die betroffenen Unternehmen und mehrere Einzelpersonen vor allem geltend, dass das Verbot eines Presse- und Medienunternehmens nicht auf der Grundlage des Vereinsgesetzes erfolgen dürfe. Die Voraussetzungen für ein Vereinsverbot liegen ihrer Ansicht nach nicht vor und das Verbot sei unverhältnismäßig.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gerichtsverhandlung über Compact-Verbot am 10.06.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jürgen Elsässer, Ulrich Vosgerau, Björn Höcke, Nancy Faeser
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesverwaltungsgericht, Compact-Magazin, Bundesinnenministerium, Nancy Faeser, SPD, Conspect Film GmbH, Björn Höcke.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 10.06.2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Leipzig
Worum geht es in einem Satz?
Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Verhandlung über das Verbot des Compact-Magazins begonnen, bei der die Rechtmäßigkeit der Verbotsentscheidung des Bundesinnenministeriums auf Basis des Vereinsgesetzes überprüft werden soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Gerichtsverhandlung war das Verbot des Compact-Magazins, das die damalige Innenministerin Nancy Faeser im Juli 2024 anordnete. Sie begründete dies mit der Einschätzung, dass das Magazin ein "Sprachrohr der rechtsextremistischen Szene" sei. Die betroffenen Unternehmen klagten dagegen, da sie das Verbot als unverhältnismäßig und rechtlich unzulässig erachteten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Verhandlung über das Verbot des Compact-Magazins am Bundesverwaltungsgericht begonnen hat, wobei das Innenministerium das Verbot als notwendig erachtete, um rechtsextremistische Einflussnahmen einzuschränken. Es gab Applaus von Anhängern von Compact, während der Rechtsanwalt des Magazins Bedenken zur Befangenheit des Gerichts äußerte und die Rechtmäßigkeit des Verbots anzweifelte.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Beschlagnahme des Vereinsvermögens, Einziehung des Vereinsvermögens, Untersagung der Bildung von Ersatzorganisationen, Unsicherheit über die Befugnis des Innenministers, Möglichkeit eines Totalverbots, Einschätzung der Erfolgsaussichten als offen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nancy Faeser, der damaligen Innenministerin, zitiert. Sie begründete das Verbot des Compact-Magazins damit, dass es sich um ein "Sprachrohr der rechtsextremistischen Szene" handele.
Leipzig: Eine Stadt mit Geschichte
Leipzig ist eine pulsierende Stadt im Herzen Sachsens, bekannt für ihre reiche Kultur und ihre historische Bedeutung. Die Stadt spielte eine zentrale Rolle in der Ära der Aufklärung und war ein bedeutendes Zentrum für Kunst und Musik. Heute ist Leipzig ein wichtiger Wirtschaftsstandort, der eine wachsende kreative Szene beherbergt. Die Kombination aus historischen Gebäuden und modernen Entwicklungen macht Leipzig zu einem faszinierenden Ort. Außerdem zieht die Stadt aufgrund ihrer hohen Lebensqualität zahlreiche Studierende und junge Fachkräfte an.
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026
- CSU-Fraktion fordert nach Gespräch mit Streeck Präventionsoffensive gegen Drogen - 30. Juli 2026

