Linke fordert bei Sozialreformen mehr "Fantasie" von Klingbeil
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Linke fordert bei Sozialreformen mehr "Fantasie" von Klingbeil
Berlin () – In Reaktion auf einen Vorstoß zu Sozialreformen von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner gefordert, mehr Einkommen für die Finanzierung der Sozialversicherungen heranzuziehen.
„Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer sind selbstverständlich nicht das Mittel zur Stabilisierung der Sozialversicherungen“, sagte Schwerdtner der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) „Es ist schade, dass Finanzminister Klingbeil hier Fantasie nur fordert, sie aber selber nicht bietet. Zumal seine Kabinettskollegin Bas mit ihren Vorschlägen für eine Rentenreform schon einen Schritt weiter war“, so die Linken-Politikerin.
Klingbeil hatte zuvor auf Reformen der Sozialversicherungen gedrungen und dabei „von allen Verantwortlichen mehr Fantasie als Leistungskürzungen für die Arbeitnehmer“ gefordert.
Aus Schwerdtner Sicht „bleibt unklar, ob Klingbeil am Ende hinter der Arbeitsministerin oder dem Kanzler steht“. Merz habe dazu zuletzt das Rezept „Eigenverantwortung“ hochgehalten. „`Eigenverantwortung` ist FDP-Sprech für `Wer es sich leisten kann, organisiert sich selbst, wer wenig hat, guckt in die Röhre`“, so die Linken-Chefin.
Dabei liege die Lösung auf dem Tisch: „Wenn wir mehr Einkommen für die Versicherungen heranziehen, ist von heute auf morgen mehr Geld da. Das ist sehr einfach und belastet nur die, denen es finanziell nicht wehtut. Das heißt: Abgeordnete, Selbstständige, Beamte in die Versicherungen rein, Kapitaleinkommen mit einbeziehen und die Beitragsbemessungsgrenze erhöhen“, so Schwerdtner weiter.
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Lars Klingbeil (Archiv)
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Linke, Rheinische Post, Bas, FDP
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Ines Schwerdtner, die Chefin der Linken, kritisiert Bundesfinanzminister Lars Klingbeil für seinen Vorstoß zu Sozialreformen und fordert stattdessen eine Erweiterung der Einkommensbasis zur Finanzierung der Sozialversicherungen, anstatt Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer in Betracht zu ziehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war ein Vorstoß von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zu Sozialreformen, bei dem er mehr kreative Ansätze zur Stabilisierung der Sozialversicherungen forderte. Ines Schwerdtner, die Chefin der Linken, reagierte darauf, indem sie eine stärkere finanzielle Beteiligung von wohlhabenderen Gruppen und eine Absage an Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer einforderte.
Die Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisiert den Vorstoß von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zu Sozialreformen und fordert stattdessen mehr Einkommen zur Finanzierung der Sozialversicherungen, um Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer zu vermeiden. Sie fordert, auch Abgeordnete, Selbstständige und Kapitaleinkommen in die Sozialversicherungen einzubeziehen, um mehr finanzielle Mittel zu generieren.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: mehr Einkommen für die Finanzierung der Sozialversicherungen, keine Leistungskürzungen für Arbeitnehmer, keine Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer, mehr Geld für die Sozialversicherungen, Entlastung für finanziell gut Situierte, Einbeziehung von Abgeordneten, Selbstständigen und Beamten in die Versicherungen, Einbeziehung von Kapitaleinkommen, Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ines Schwerdtner, der Chefin der Linken, zitiert. Sie fordert, dass mehr Einkommen für die Finanzierung der Sozialversicherungen herangezogen werden sollte, und kritisiert, dass Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer keine Lösungen sind. Zudem bemängelt sie, dass Finanzminister Klingbeil zwar Fantasie einfordere, aber selbst keine Vorschläge präsentiere.
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