News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
Pflegekassen-Defizit: Warken kündigt kurzfristige Maßnahmen an
Berlin () – In der Debatte um die angespannte Finanzlage der Pflegeversicherung hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eine rasche Reaktion der Bundesregierung in Aussicht gestellt.
„Wir müssen dafür sorgen, dass die Pflegeversicherung wieder in die schwarzen Zahlen kommt. Dafür werden wir kurzfristig reagieren“, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Freitag). „Wir brauchen aber auch langfristig wirkende Reformen. Beides gehen wir an. Das Problem nur einmalig zupflastern hilft nicht“, mahnte Warken.
Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, fordert die Bundesregierung zu mehr Tempo auf. „In zu vielen Bereichen hat die Bevölkerung das Vertrauen in die Politik verloren. Nun droht auch die Zuversicht der Gesellschaft auf eine würdewahrende pflegerische Versorgung im Alter abhandenzukommen“, sagte Brysch der „Rheinischen Post“.
„Doch die Bundesregierung lässt an Kraft vermissen, die Herausforderung der Pflegeversicherung zukunftssicher und generationsgerecht zu bewältigen. Denn anstatt konkrete Vorschläge zu machen, versteckt sich Schwarz-Rot hinter Kommissionen“, kritisierte Brysch. Die gewählte Regierung habe den Auftrag, Verantwortung zu übernehmen, damit nicht immer mehr Menschen durch Pflege in die Armuts- und Versorgungsfalle gerieten, sagte Brysch.
Auch der GKV-Spitzenverband will Sofortmaßnahmen zur Stabilisierung der gesetzlichen Pflegeversicherung. „Die Schere aus Einnahmen und Ausgaben wird in der Pflegeversicherung immer größer. Ohne eine grundlegende Reform, um Einnahmen und Ausgaben neu zu justieren, wird es nicht gehen. Da eine grundlegende Reform Zeit brauchen wird, muss es Sofortmaßnahmen geben“, sagte Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Konkret nannte Pfeiffer zwei Punkte: „Wir fordern die Rückzahlung der 5,3 Milliarden Euro Coronaschulden, die der Bund noch bei der Pflegeversicherung hat. Darüber hinaus muss der Bund zu seiner Aufgabe stehen und die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige finanzieren, denn diese jährlich rund 4,5 Milliarden Euro sind eine familienpolitische Leistung.“
Laut den Berechnungen der DAK wird die Pflegeversicherung in diesem Jahr auf ein Defizit von 1,65 Milliarden zusteuern, im kommenden Jahr werden 3,5 Milliarden befürchtet. Es drohe eine Beitragserhöhung um 0,3 Prozentpunkte.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Berlin – Eine Stadt im Wandel
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein pulsierendes Zentrum der Kultur und Politik. Die Stadt zieht Menschen aus aller Welt an, die hier neue Ideen entwickeln und innovative Projekte realisieren möchten. Historisch geprägt von den Ereignissen des 20. Jahrhunderts, spielt Berlin eine Schlüsselrolle im politischen Geschehen des Landes. Das Stadtbild ist geprägt von einer faszinierenden Mischung aus historischen Gebäuden und modernen Architekturen, die den Charakter der Stadt unterstreicht. Trotz ihrer Herausforderungen, wie der angespannte Finanzlage in der Pflegeversicherung, bleibt Berlin ein Ort der Hoffnung und des Wandels.
- Verbraucherschützer rügen "verzockte" Kassen-Millionen - 31. Juli 2026
- Neue CDU-Generalsekretärin will auf Basis zugehen - 31. Juli 2026
- Hoppermann: Wahlen im Herbst keine Gefahr für Merz` Kanzlerschaft - 31. Juli 2026

