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Prien für verpflichtenden Besuch von KZ-Gedenkstätten
Berlin () – Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) spricht sich für einen verpflichtenden Besuch von KZ-Gedenkstätten in der Schulzeit aus. „Die Lehrpläne sollten das vorsehen“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Erinnerungsorte und die Beschäftigung mit Einzelschicksalen vermitteln Empathie.“
Diese Besuche müssen allerdings eingebettet sein in guten Unterricht, sonst bringe es wenig. „Es geht um das Wissen, wie so etwas entstehen konnte“, so Prien. „Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft und der Judenmord haben ja nicht in Auschwitz begonnen. Es begann mit einer schleichenden Entrechtung, Entmenschlichung, Enteignung.“
Daneben müssten sich Kinder und Jugendliche auch wieder mehr mit der Frage beschäftigen, wie es eigentlich in der eigenen Familie gewesen sei. Da es immer weniger Zeitzeugen gebe, könnten auch Begegnungen mit Nachfahren von Opfern ein Weg sein – nicht nur aus Israel, sondern auch aus Mittel- oder Osteuropa. „Es gibt viele Wege, aber es muss pädagogisch gut gemacht sein. Der Besuch eines KZs allein macht noch keine Antifaschisten und keine Demokraten“, so Prien.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karin Prien am 20.05.2025 |
Berlin: Ein Zentrum der Geschichte und Bildung
Berlin ist eine Stadt mit einer tiefen und bewegenden Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Die Hauptstadt Deutschlands hat viele bedeutende Orte, die an die dunklen Kapitel des 20. Jahrhunderts erinnern, einschließlich der NS-Zeit. In den letzten Jahren hat Berlin seine Rolle als Bildungsstandort weiter ausgebaut und dient als wichtiger Ort für Erinnerungsarbeit. Die Stadt beherbergt zahlreiche KZ-Gedenkstätten, die als Lernorte für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit dienen. Durch gezielte Bildungsmaßnahmen möchte Berlin sicherstellen, dass künftige Generationen die Lehren aus der Geschichte nie vergessen.
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