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Erzeugerpreise im Januar gestiegen
Wiesbaden () – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland sind im Januar 2025 um 0,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat gewesen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent. Im Dezember hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +0,8 Prozent gelegen.
Hauptursächlich für den Anstieg der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat waren im Januar die Preissteigerungen bei den Verbrauchsgütern. Auch Investitionsgüter und Gebrauchsgüter waren teurer als im Vorjahresmonat, während Energie und Vorleistungsgüter billiger waren. Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat im Januar um 1,2 Prozent, gegenüber Dezember stiegen sie um 0,3 Prozent.
Energie war im Januar um 1,0 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Dezember fielen die Energiepreise um 0,9 Prozent. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge bei elektrischem Strom. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Strompreise gegenüber Januar 2024 um 1,8 Prozent (-2,5 Prozent gegenüber Dezember).
Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg 1,9 Prozent weniger als im Januar 2024. Gegenüber dem Vormonat sanken die Gaspreise um 2,8 Prozent. Fernwärme kostete 1,5 Prozent weniger als im Januar 2024 (-1,5 Prozent gegenüber Dezember).
Teurer als im Vorjahresmonat waren hingegen Mineralölerzeugnisse, die Preise stiegen gegenüber Januar 2024 um 0,7 Prozent, gegenüber Dezember 2024 nahmen sie um 4,4 Prozent zu. Leichtes Heizöl kostete 1,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (+10,1 Prozent gegenüber Dezember). Die Preise für Kraftstoffe waren 0,5 Prozent teurer (+5,6 Prozent gegenüber Dezember).
Verbrauchsgüter waren um 3,0 Prozent teurer als im Januar 2024 (+0,5 Prozent gegenüber Dezember 2024), so die Statistiker weiter. Nahrungsmittel kosteten 3,5 Prozent mehr als im Januar 2024. Deutlich teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren Butter mit +39,8 Prozent (-0,3 Prozent gegenüber Dezember) und Süßwaren mit +24,0 Prozent (+1,2 Prozent gegenüber Dezember). Rindfleisch kostete 18,0 Prozent mehr als im Januar 2024 (+2,3 Prozent gegenüber Dezember). Billiger als im Vorjahresmonat waren dagegen insbesondere Zucker (-33,8 Prozent), Schweinefleisch (-8,8 Prozent) und Getreidemehl (-4,1 Prozent). Gebrauchsgüter waren im Januar 2025 um 1,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor (+0,4 Prozent gegenüber Dezember).
Die Preise für Investitionsgüter waren im Januar um 1,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,8 Prozent gegenüber Dezember). Maschinen kosteten 1,9 Prozent mehr als im Januar 2024. Die Preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen um 1,4 Prozent gegenüber Januar 2024. Die Preise für Vorleistungsgüter waren um 0,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat blieben sie unverändert .
Glas und Glaswaren waren 4,8 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat, insbesondere Flachglas war 16,4 Prozent billiger als im Januar 2024. Futtermittel für Nutztiere waren 1,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Die Preise für chemische Grundstoffe blieben gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.
Preissteigerungen gegenüber Januar 2024 gab es unter anderem bei Natursteinen, Kies, Sand, Ton und Kaolin (+3,4 Prozent), Gipserzeugnissen für den Bau (+4,6 Prozent), elektrischen Transformatoren (+2,3 Prozent) sowie bei Kabeln und elektrischem Installationsmaterial (+1,0 Prozent).
Holz sowie Holz- und Korkwaren kosteten 2,5 Prozent mehr als im Januar 2024. Nadelschnittholz war 11,4 Prozent teurer. Dagegen war Laubschnittholz 5,7 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Die Preise für Spanplatten waren gegenüber dem Vorjahresmonat 1,1 Prozent niedriger.
Die Preise für Metalle stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent, gegenüber dem Vormonat fielen sie dagegen um 0,1 Prozent. Die Preise für Kupfer und Halbzeug daraus lagen mit +9,4 Prozent deutlich über denen des Vorjahresmonats. Dagegen waren Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 8,9 Prozent billiger als im Januar 2024. Die Preise für Betonstahl sanken im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent.
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Stahlproduktion (Archiv)
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