Politik in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die stellvertretende BSW-Fraktionsvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig, macht Israel schwerste Vorwürfe. Israel habe „eine faschistische Regierung, die an allen Fronten Kriege führt und eine Bevölkerungsgruppe unterdrückt und höchstwahrscheinlich versucht, systematisch zu deportieren“, sagte Wittig der „Welt“ (Dienstagsausgabe).
Es gehe um die Regierung, „die eine faschistische, nationalistische Blut-und-Boden-Politik vorantreibt. Israel verfolgt eine Großisrael-Vision.“
Der Staat Israel habe ein Existenzrecht, „soweit man so was über Staaten sagen kann“, so die BSW-Politikerin weiter.
Doch der Staat begehe schwerste Verbrechen, die Deutschland unterstütze.
„Wir nehmen billigend in Kauf, dass unsere Schuld, die wir durch den Holocaust auf uns geladen haben, letzten Endes auf Kosten der Palästinenser ausgetragen wird“, sagte Wittig. Man benutze „jetzt unsere eigene Verantwortung für einen Genozid, den wir selbst versucht haben zu begehen, und unterstützen jetzt dort wieder einen.“
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Claudia Wittig (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Claudia Wittig
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, BSW, Welt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Magdeburg
Worum geht es in einem Satz?
Die stellvertretende BSW-Fraktionsvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig, wirft Israels Regierung faschistische Politik, systematische Vertreibung und Völkermord vor und beschuldigt Deutschland, diese Verbrechen unter Berufung auf seine historische Verantwortung zu unterstützen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Israels Kriegsführung und der Umgang mit der palästinensischen Bevölkerung, die Wittig als Unterdrückung und mutmaßlichen Versuch systematischer Deportation kritisiert
- Wittigs Vorwurf, die israelische Regierung verfolge eine faschistische, nationalistische Politik und eine „Großisrael-Vision“
- Die deutsche Unterstützung Israels, die Wittig im Zusammenhang mit Deutschlands historischer Verantwortung für den Holocaust kritisiert
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein, der Artikel beschreibt keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf Wittigs Äußerungen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die BSW-Politikerin Claudia Wittig wirft der israelischen Regierung eine faschistische Politik und schwerste Verbrechen vor und kritisiert Deutschlands Unterstützung dafür.
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