Gesellschaft und Politik in Deutschland
Berlin () – Die neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Katharina von Schnurbein, sieht Deutschland in einer Vorreiterrolle im Kampf gegen Judenhass. „Mein langfristiges Ziel ist, jüdisches Leben in Deutschland zu normalisieren, dass man gar nicht groß weiß, ob jemand Jude ist“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).
„Ziel muss sein, dass jüdische Kinder auf dem Schulhof nicht angefeindet werden, dass ‚Jude` kein Schimpfwort ist und dass Kinder, die in jüdische Schulen gehen, nicht hinter Polizeischutz und Panzerglas sitzen müssen. Das sollte eigentlich Normalität sein.“ Von Schnurbein fügte hinzu: „Und nicht zuletzt muss Deutschland bei der Bekämpfung von Antisemitismus auch der europäische Motor werden.“
Aktuell sei Deutschland aber an einer Stelle angelangt, „wie es sie seit der Shoah wahrscheinlich nie gab“. Sie betonte: „Antisemitismus wird offen und schamlos verbreitet.“ Antisemitismus sei immer da und nie weg gewesen. „Doch wer heute antisemitische Aussagen macht, befürchtet keine Konsequenzen mehr.“
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Orthodoxer Jude (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katharina von Schnurbein
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Bundesregierung, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Mittwoch
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Die neue Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein warnt vor offen verbreitetem Judenhass und fordert, jüdisches Leben in Deutschland sicher und selbstverständlich zu machen sowie eine europäische Vorreiterrolle bei der Antisemitismusbekämpfung einzunehmen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fortbestehen antisemitischer Einstellungen in Deutschland seit der Shoah
- Offene und schamlose Verbreitung antisemitischer Aussagen
- Fehlende Angst vor Konsequenzen bei Menschen, die sich antisemitisch äußern
- Anfeindungen gegen jüdische Kinder und Verwendung von „Jude“ als Schimpfwort
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Polizeischutz und Panzerglas zum Schutz von Kindern an jüdischen Schulen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Katharina von Schnurbein fordert, jüdisches Leben in Deutschland zu normalisieren und Deutschland zum europäischen Motor im Kampf gegen Antisemitismus zu machen.
- Bochumer Musiker Herbert Grönemeyer erhält Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen - 28. Oktober 2026
- Speisekürbisernte in Nordrhein-Westfalen geht um 22,4 Prozent zurück - 28. Oktober 2026
- Mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2025 - 28. Oktober 2026

