Neue Antisemitismus-Beauftragte: DIG-Chef lobt Wahl von Schnurbeins

Neue Antisemitismus-Beauftragte: DIG-Chef lobt Wahl von Schnurbeins

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Politik in Berlin

Berlin () – Der Präsident der Deutsch-Israelischen (DIG), Volker Beck (), hält die neue Antisemitismus-Beauftragte Katharina von Schnurbein für eine gute . Von Schnurbein sei eine intelligente Frau mit einer gewinnenden Persönlichkeit, sagte Beck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Das könnte für das Amt hilfreich sein“, so der DIG-Chef weiter.

Ihre Erfahrungen in der EU seien ein entscheidender Vorteil. „Sie hat dort einiges vorangebracht, obwohl sich die auf europäischer Ebene noch bürokratischer und schwerfälliger gestaltet als in der Bundespolitik“, sagte Beck. Er freue sich auf die Zusammenarbeit und wünsche sich, dass von Schnurbein in ihrem neuen Amt drei zentrale Baustellen angeht: die strafrechtliche Ahndung von Vernichtungsdrohungen gegen Israel, einen besseren Schutz vor antisemitischer Diskriminierung von Israelis und eine Reform des Haushaltsrechts, damit antisemitische Organisationen keine staatlichen Fördermittel erhalten.

Die EU-Beamtin von Schnurbein wird am Mittwoch das Amt der Antisemitismus-Beauftragten der übernehmen. Bisher war sie in vergleichbarer Funktion für die Europäische Kommission in Brüssel tätig. Von Schnurbein folgt auf Felix Klein, der das Amt acht Jahre lang innehatte und jetzt Ständiger Vertreter Deutschlands bei der Industrieländer-Organisation OECD in Paris ist.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Volker Beck (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Volker Beck, Katharina von Schnurbein, Felix Klein

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG), Grüne, Funke-Mediengruppe, EU, Bundesregierung, Europäische Kommission, OECD

Wann ist das Ereignis passiert?

Am Mittwoch.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Brüssel, Paris

Worum geht es in einem Satz?

DIG-Präsident Volker Beck begrüßt Katharina von Schnurbeins Ernennung zur Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung und fordert eine konsequentere Strafverfolgung bei Vernichtungsdrohungen gegen Israel, besseren Schutz für Israelis vor antisemitischer Diskriminierung sowie den Ausschluss antisemitischer Organisationen von staatlicher Förderung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ernennung Katharina von Schnurbeins zur neuen Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung als Nachfolgerin von Felix Klein
  • Wechsel Kleins nach acht Jahren im Amt zur OECD nach Paris
  • Von Schnurbeins bisherige Tätigkeit in vergleichbarer Funktion bei der Europäischen Kommission
  • Becks positive Bewertung ihrer europäischen Erfahrungen, ihrer bisherigen Arbeit und ihrer gewinnenden Persönlichkeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Volker Beck (Grüne), Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, begrüßt Katharina von Schnurbeins Ernennung und lobt ihre Intelligenz, gewinnende Persönlichkeit und EU-Erfahrung.
  • Er freut sich auf die Zusammenarbeit und fordert eine strafrechtliche Ahndung von Vernichtungsdrohungen gegen Israel, besseren Schutz vor antisemitischer Diskriminierung von Israelis und eine Haushaltsrechtsreform, die staatliche Fördermittel für antisemitische Organisationen ausschließt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Nein.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, DIG-Präsident Volker Beck begrüßt die Wahl Katharina von Schnurbeins zur Antisemitismus-Beauftragten und äußert Erwartungen an ihre Amtsführung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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