Politik: EEG-Kostendebatte in Berlin
Berlin () – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Energiewende zu geringeren Kosten umsetzen als bisher. Doch laut Berechnungen des Thinktanks Agora Energiewende würde die geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) das Gegenteil bewirken, berichtet der „Spiegel“.
Sollte der Bundestag die vom Bundeskabinett vorgelegte Neufassung beschließen, würden demnach allein bis 2030 rund drei Milliarden Euro Mehrkosten auf dem EEG-Konto für den Bundeshaushalt landen. Danach würden sie sogar auf drei Milliarden pro Jahr steigen. Insgesamt könnten in den nächsten zehn Jahren Mehrkosten für den Bundeshaushalt im zweistelligen Milliardenbereich zusammenkommen.
Die Gründe sind laut Agora unter anderem steigende Risiken beim Bau neuer Windkraft- und Solaranlagen sowie die geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für Dach-Photovoltaikanlagen. Im Ministerium geht man dagegen davon aus, dass die EEG-Novelle keine Kostensteigerungen bringen wird.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katherina Reiche,
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Agora Energiewende, Bundestag, Bundeskabinett, Bundeswirtschaftsministerium, Katherina Reiche (CDU), CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Energiewende kostengünstiger umsetzen, doch laut Berechnungen des Thinktanks Agora Energiewende würde die geplante EEG-Novelle laut „Spiegel“ bis 2030 rund drei Milliarden Euro Mehrkosten verursachen und danach auf bis zu drei Milliarden Euro pro Jahr ansteigen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- steigende Risiken beim Bau neuer Windkraft- und Solaranlagen
- geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für Dach-Photovoltaikanlagen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Medien berichteten über die Vorwürfe, dass die EEG-Novelle statt geringerer Kosten Mehrkosten verursachen würde
- Im Ministerium wurde der erwartete Kostenanstieg zurückgewiesen und betont, dass keine Kostensteigerungen zu erwarten seien
- Der Artikel stellt die Einschätzung des Thinktanks Agora Energiewende der Sicht des Ministeriums gegenüber
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehrkosten für den Bundeshaushalt im Zeitraum bis 2030 von rund drei Milliarden Euro
- Steigende Mehrkosten danach auf bis zu drei Milliarden Euro pro Jahr
- Insgesamt mögliche Mehrkosten für den Bundeshaushalt in den nächsten zehn Jahren im zweistelligen Milliardenbereich
- Steigende Risiken beim Bau neuer Windkraft- und Solaranlagen
- Geplante Abschaffung der Einspeisevergütung für Dach-Photovoltaikanlagen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird berichtet, dass im Ministerium davon ausgegangen wird, dass die EEG-Novelle keine Kostensteigerungen bringen wird.
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