Schnieder verurteilt Drohung gegen Synagoge in Speyer

Schnieder verurteilt Drohung gegen Synagoge in Speyer

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Politik: Drohung gegen Synagoge in Speyer

Speyer () – Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) hat erschüttert auf eine Drohung gegen die Synagoge in Speyer reagiert. Wer eine jüdische Gemeinde mit Hassbotschaften und Einschüchterungsversuchen bedrohe, greife jüdisches Leben in unserem ganzen Land an, sagte er am Samstag. Für ihn und die gesamte Landesregierung sei klar, dass Juden in sicher und ohne Angst ihren Glauben leben können.

Antisemitismus habe keinen Platz.

Die Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr, hat bereits mit dem Vorsitzenden des jüdischen Landesverbandes, Avadislav Avadiev, gesprochen und ihm die Solidarität der Landesregierung zugesichert. Auch Schnieder selbst habe persönlich Kontakt aufgenommen.

Die hat umgehend Ermittlungen aufgenommen. Jetzt gelte es, die Hintergründe aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Wer eine solche Tat begehe, habe mit der vollen Härte des Strafrechts zu rechnen, so der Ministerpräsident.

Hintergrund: Am Freitagvormittag wurde an der Synagoge in Speyer ein Drohschreiben mit einer weißen pulverförmigen Substanz entdeckt. In dem Schreiben wurde unter anderem mit einer Sprengung der Synagoge gedroht.

Die Polizei sperrte den Bereich vorübergehend ab und leitete Ermittlungen ein. Die Untersuchung der weißen Substanz ergab, dass von ihr keine Gefahr ausging.

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Gordon Schnieder (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Gordon Schnieder, Monika Fuhr, Avadislav Avadiev

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Gordon Schnieder, CDU, Rheinland-Pfalz, Landesregierung, Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr, jüdischer Landesverband, Avadislav Avadiev, Polizei, Synagoge in Speyer, Strafrecht

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Samstag (Ansage am Samstag; Drohschreiben am Freitagvormittag entdeckt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Speyer, Rheinland-Pfalz (Synagoge in Speyer), Rheinland-Pfalz

Worum geht es in einem Satz?

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) hat auf eine Drohung gegen die Synagoge in Speyer mit Hassbotschaften reagiert, Solidarität und sichere Religionsausübung betont und zugleich Ermittlungen sowie die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen angekündigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Am Freitagvormittag wurde an der Synagoge in Speyer ein Drohschreiben mit einer weißen pulverförmigen Substanz entdeckt
  • In dem Schreiben wurde unter anderem mit einer Sprengung der Synagoge gedroht

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ministerpräsident Gordon Schnieder reagierte erschüttert und sagte, eine Drohung gegen die Synagoge greife jüdisches Leben in ganz Deutschland an
  • Er stellte klar, dass Juden in Rheinland-Pfalz sicher und ohne Angst ihren Glauben leben können
  • Landesregierung und Ministerpräsident sagten Solidarität zu
  • Monika Fuhr sprach bereits mit dem Vorsitzenden des jüdischen Landesverbandes und sicherte Unterstützung der Landesregierung zu
  • Schnieder nahm persönlich Kontakt auf
  • Polizei nahm umgehend Ermittlungen auf, kläre Hintergründe und ziehe Verantwortliche zur Rechenschaft
  • Schnieder kündigte volle Härte des Strafrechts an
  • Polizei sperrte den Bereich vorübergehend ab, Ermittlungen liefen; Untersuchung ergab keine Gefahr der weißen Substanz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sicherstellung, dass Juden in Rheinland-Pfalz ihren Glauben ohne Angst leben können
  • Zusage von Solidarität durch die Landesregierung gegenüber der jüdischen Gemeinschaft
  • Aufnahme von Ermittlungen durch die Polizei zur Aufklärung der Hintergründe
  • Verpflichtung zur Rechenschaftsziehung der Verantwortlichen
  • Anwendung der vollen Härte des Strafrechts bei entsprechender Tat

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja—Ministerpräsident Gordon Schnieder wird mit seiner Reaktion zitiert („… greife jüdisches Leben in unserem ganzen Land an, …“) sowie Aussagen der Landesregierung im Text.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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