Politik: Rheinland-Pfalz und Antisemitismus am 7. Oktober
Mainz () – Ministerpräsident Gordon Schnieder und die Beauftragte des Ministerpräsidenten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr, haben anlässlich des dritten Jahrestags des terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel Stellung genommen. Das teilte die Staatskanzlei in Mainz mit.
Schnieder sagte, der 7. Oktober 2023 bleibe ein Tag des Terrors und der Trauer. Man gedenke der Menschen, die bei dem terroristischen und barbarischen Angriff der Hamas auf Israel ermordet, verletzt und verschleppt worden seien, und ihrer Angehörigen.
Die vergangenen drei Jahre hätten tiefen Schmerz, Verlust und Misstrauen hinterlassen, sagte Schnieder.
Umso wichtiger bleibe die Hoffnung auf eine Zukunft, in der die Menschen in der Region in Sicherheit und Frieden leben könnten. In Rheinland-Pfalz müssten Juden sicher, frei und selbstverständlich leben können.
Antisemitismus in all seinen Formen werde entschlossen entgegengetreten. Das Existenzrecht Israels sei unverhandelbar.
Mit dem Landeskonzept „Gemeinsam handeln für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus“ stärke das Land jüdisches Leben und setze konkrete Maßnahmen für dessen Schutz und gegen Antisemitismus um. Seit mehr als 30 Jahren unterstütze Rheinland-Pfalz die jüdisch-arabische Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva in Israel.
Nach Jahren von Gewalt und tiefen Verletzungen brauche es Orte, an denen Menschen miteinander im Gespräch blieben. Diese Verbindungen wolle man erhalten und weiter stärken.
Fuhr sagte, das Gedenken und Erinnern an den 7. Oktober 2023 dürfe niemals aufhören.
Seither habe sich der Alltag vieler Juden auch in Rheinland-Pfalz verändert. In ihren Gesprächen erfahre sie von Verunsicherung, von antisemitischen Anfeindungen und davon, dass Juden abwägen würden, wann und wo sie ihre jüdische Identität offen zeigen könnten.
Dass solche Abwägungen notwendig geworden seien, sei ein Zustand, den Demokraten nicht akzeptieren dürften. Daraus folge ein klarer Auftrag: Betroffenen müsse zugehört und ihnen müsse zur Seite gestanden werden.
Antisemitismus müsse entschieden entgegengetreten werden, unabhängig davon, in welcher Form er auftrete. Jüdisches Leben müsse in Rheinland-Pfalz sichtbar und ohne Angst möglich sein.
Dafür werde sie sich weiterhin mit aller Kraft einsetzen.
Die Beauftragte des Ministerpräsidenten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr, nimmt am 7. Oktober um 17:00 Uhr an der Kundgebung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf dem Hauptmarkt in Trier teil.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Ein am 7. Oktober zerstörtes Haus in einem Kibbuz
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gordon Schnieder, Monika Fuhr
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Hamas, Israel, Staatskanzlei, Mainz, Ministerpräsident Gordon Schnieder, Beauftragte des Ministerpräsidenten für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr, Rheinland-Pfalz, Juden, Landeskonzept „Gemeinsam handeln für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus“, Givat Haviva, Israel, Demokraten, Jüdisches Leben, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Hauptmarkt, Trier
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: 7. Oktober 2023 (dritter Jahrestag / Ereignisbezug)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Mainz, Rheinland-Pfalz, Israel, Trier (Hauptmarkt)
Worum geht es in einem Satz?
Ministerpräsident Gordon Schnieder und die Beauftragte Monika Fuhr haben zum dritten Jahrestag des Hamas-Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 an die Opfer erinnert und betont, dass Juden in Rheinland-Pfalz sicher und ohne Angst leben können müssen, Antisemitismus konsequent bekämpft und Israels Existenzrecht nicht verhandelbar sei.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Terroristischer Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine konkrete Beschreibung von Reaktionen durch Politik Öffentlichkeit oder Medien enthalten
- Es wird vor allem eine Stellungnahme von Ministerpräsident Gordon Schnieder und Monika Fuhr wiedergegeben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- tiefer Schmerz, Verlust und Misstrauen
- Verunsicherung im Alltag vieler Juden auch in Rheinland-Pfalz
- antisemitische Anfeindungen
- Abwägung, wann und wo jüdische Identität offen gezeigt werden kann
- Auftrag Betroffenen zuzuhören und ihnen zur Seite zu stehen
- entschiedenes Entgegentreten gegen Antisemitismus in allen Formen
- jüdisches Leben soll sichtbar und ohne Angst möglich sein
- Unterstützung konkreter Maßnahmen zum Schutz jüdischen Lebens und gegen Antisemitismus
- Stärkung von Begegnung und Gesprächsbeziehungen durch Orte des Austauschs
- Gedenken und Erinnern sollen fortbestehen und nicht aufhören
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Ministerpräsident Gordon Schnieder sowie die Beauftragte Monika Fuhr werden mit ihren Stellungnahmen im Artikel zitiert.
- Radfahrer stirbt nach Sturz in Frankfurter Innenstadt - 17. Oktober 2026
- Felix Jaehn kritisiert Musikbranche und Plattenfirmen - 17. Oktober 2026
- Polizei Bremen stellt Drogen und Bargeld im Bahnhofsquartier sicher - 17. Oktober 2026

