Gesellschaft: Wechseljahre ohne Diskriminierung
Berlin () – Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, drängt auf Maßnahmen gegen Diskriminierung in den Wechseljahren.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes legte am Dienstag erstmals konkrete Handlungsempfehlungen für einen diskriminierungsfreien Umgang mit den Wechseljahren vor. Etwa elf Millionen Frauen in Deutschland befinden sich in dieser Lebensphase, und jede dritte von ihnen berichtet von starken beruflichen Belastungen. Trotzdem seien die Wechseljahre und ihre Auswirkungen auf Alltag und Beruf noch immer vielfach tabuisiert, so die Antidiskriminierungsstelle.
Ataman erklärte, dass die Wechseljahre aus der „Tabuzone“ herausgeholt werden müssten. „Sie sind kein individuelles Problem, das jede Frau für sich allein bewältigen muss.“ Frauen seien besonders oft in Berufen wie Schulen, Pflege und Gastronomie tätig, und die Gesellschaft sei auf ihre Leistung angewiesen. Ataman forderte eine „gute Gesundheitsversorgung und einen offenen, stigmatisierungsfreien Umgang mit den Wechseljahren am Arbeitsplatz“.
Zu den zentralen Empfehlungen der Antidiskriminierungsstelle gehören eine bessere Gesundheitsversorgung, die Entwicklung einer Nationalen Wechseljahres-Strategie und die Schaffung wechseljahresfreundlicher Arbeitsplätze. Zudem soll eine bundesweite Informationskampagne das Thema aus der „Tabuzone“ holen und mehr Forschung zu Wechseljahren gefördert werden. Auch der Diskriminierungsschutz soll gestärkt werden, um Benachteiligungen aufgrund der Wechseljahre zu verhindern.
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Ferda Ataman (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ferda Ataman
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen) fand am Dienstag, den 13.10.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, fordert konkrete Maßnahmen gegen Diskriminierung in den Wechseljahren und setzt dafür auf bessere Gesundheitsversorgung, eine nationale Strategie sowie wechseljahresfreundliche, stigmatisierungsfreie Arbeitsplätze inklusive stärkeren Diskriminierungsschutzes und mehr Aufklärung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Tabuisierung der Wechseljahre und stigmatisierungsfreier Umgang fehlt am Arbeitsplatz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Benachteiligungen aufgrund der Wechseljahre sollen verhindert werden durch gestärkten Diskriminierungsschutz
- Gesundheitsversorgung soll verbessert werden für einen besseren Umgang mit den Auswirkungen der Wechseljahre
- Eine Nationale Wechseljahres-Strategie soll entwickelt werden
- Wechseljahresfreundliche Arbeitsplätze sollen geschaffen werden
- Eine bundesweite Informationskampagne soll das Thema aus der Tabuzone holen und Stigmatisierung am Arbeitsplatz reduzieren
- Forschung zu Wechseljahren soll gefördert werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Ferda Ataman äußert sich direkt und fordert einen „offenen, stigmatisierungsfreien Umgang mit den Wechseljahren am Arbeitsplatz“.
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