Gesellschaft: Frieden im Zeichen des Deutschen Buchhandels
Frankfurt am Main () – Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der Frankfurter Paulskirche ist der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 am Sonntag an den britisch-französischen Juristen und Schriftsteller Philippe Sands verliehen worden. Sands setze sich „für das internationale Recht und die Stärkung seiner Institutionen ein, weil Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht die innere Angelegenheit souveräner Staaten sind. Wir sind eine Weltgemeinschaft. Wir haben Verantwortung füreinander über staatliche Grenzen hinweg“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) in seiner Laudatio am Sonntag.
In ihrer Begründung für die Auswahl von Sands hatte die Jury ausgeführt, dass sich der Jurist und Schriftsteller „als eine der wichtigsten intellektuellen Stimmen unserer Zeit“ für Gerechtigkeit, Frieden „und die beharrliche Verteidigung des Völkerrechts“ einsetze. Der Nachkomme von Holocaustüberlebenden zeige entlang der eigenen Familiengeschichte, wie dieses Recht entstanden sei und welche Erfahrungen hinter den Tatbeständen „Genozid“ und „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ stünden.
In seinem literarischen Werk blickt Sands sowohl auf die Motive der Täter als auch auf das Leid und die Leben der Opfer. Durch seine Darstellung erhält sie nach Ansicht des Stiftungsrats „eine Stimme und erfahren Respekt“.
Philippe Sands, geboren 1960 in London, ist Professor für Internationales Recht am University College London sowie Gastprofessor an der Harvard Law School. Er arbeitet am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und wirkte als Menschenrechtsanwalt an bedeutenden Verfahren des internationalen Rechts mit. Neben der Veröffentlichung juristischer Fachbücher und Aufsätze ist Sands seit 2016 auch als literarischer Sachbuchautor tätig.
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verleiht den Friedenspreis seit 1950. Er ist mit einer Preissumme von 25.000 Euro verbunden, die von den Verlegern und Buchhändlern aufgebracht wird. Traditionell wird die Auszeichnung am Sonntag der Frankfurter Buchmesse vergeben.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Philippe Sands am 10.10.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Philippe Sands, Mike Josef
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutscher Buchhandel, Paulskirche, Frankfurt am Main, dts Nachrichtenagentur, Oberbürgermeister Mike Josef, SPD, Jury, Stiftungsrat, Friedenspreis, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Verleger, Buchhändler, Frankfurter Buchmesse, Philippe Sands, University College London, Harvard Law School, Internationaler Gerichtshof, Den Haag
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Sonntag, dem 10.10.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main (insbesondere: Frankfurter Paulskirche)
Worum geht es in einem Satz?
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2026 wurde am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche an den britisch-französischen Juristen und Schriftsteller Philippe Sands verliehen, weil er sich für das Völkerrecht, internationale Gerechtigkeit und die Stärkung seiner Institutionen einsetzt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- feierliche Zeremonie in der Frankfurter Paulskirche anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2026
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik reagiert mit einer positiven Laudatio durch Oberbürgermeister Mike Josef (SPD), der Sands für sein Eintreten für internationales Recht und die Stärkung der Institutionen würdigt
- Öffentlichkeit oder Medienreaktionen werden nicht beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Stärkung des internationalen Rechts und seiner Institutionen
- Beitrag zur Verteidigung des Völkerrechts
- Förderung von Gerechtigkeit und Frieden
- Verstärkung der Achtung und Würdigung der Opferperspektive
- Ermutigung zu Verantwortung über staatliche Grenzen hinweg
- Sensibilisierung für die Bedeutung der Tatbestände Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit
- Öffentliche Anerkennung als intellektuelle Stimme für Gerechtigkeit und Frieden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Mike Josef (SPD) wird mit der Aussage zitiert: „…Verbrechen gegen die Menschlichkeit… Wir sind eine Weltgemeinschaft…“
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